Zurück zur Homepage

Beckerhoff, Florian - Das Landei

autor

Beckerhoff, Florian (weitere bücher dieses autors)

gesamtwertung: 0.5/5

verlag

List

jahr

2011

4 bewertungen

isbn

3471350446

969 x gelesen

genre

Belletristik

kommentare (3)

Jetzt selbst kommentieren geschrieben am: 08.07.2011 von Daniela Neumann

Ich habe mich sehr über den Gewinn bei vorablesen gefreut. Die Leseprobe fand ich überraschend gut, aber der Rest des Buches war eine einzige Qual. Hätte man hier nicht auf eine Rezi gewartet, hätte ich es nicht zu Ende gelesen. Dementsprechend lange hat es auch gedauert.

Man erlebt einige Wochen im Leben eines Alkoholikers in der Midlife-Crisis. Sein Selbstfindungstrip läuft unter dem Motto "Back to the roots" und genau diese Sehnsucht nach den Wurzeln wird ständig in Alkohol getränkt. Ich wurde weder mit Robert, noch mit Rob und auch nicht mit Robbie warm. Die Romanze mit Gabi hat mich gar nicht berührt.

Fazit: Nicht empfehlenswert. Das einzig Positive ist das Cover.


Weitere Rezensionen finden Sie bei Amazon.


hier klicken, um dieses buch selbst zu rezensieren!

3 weitere Stimmen zum Buch

1

bewertung von anyways:

Robert und Golo haben es geschafft, nach Jahren einer schier endlosen Kinder- und Jugendzeit, sind sie abgehauen in die große Stadt. Golo, dank seines spendablen Vaters, versucht sich als Lebenskünstler. Robert versuchte dies auch, traf dann aber nach einiger Zeit eine betuchtere Gönnerin und ist jetzt Chef einer kleinen Werbeagentur. Das geht alles eine Zeit lang gut, aber dann kurz vor der Weihnachtszeit verlässt ihn, zum wiederholten Male, seine schöne junge Freundin. Er muss raus finden warum dies so ist und ob es nicht die Frau gibt, die weiß wie er tickt und mit der er leben kann. Der Wirt der alten Stammkneipe die die Freunde früher oft besuchten, gibt ihm den Tipp mal ein Mädchen aus der Heimat den Vorrang zu geben. Damit löst dieser einen schieren Sturzbach an Gefühlen in Robert aus. Soll er wirklich in dieses alte Kaff zurück?

Der Protagonist ist in meinen Augen zu alt um sich auf die Suche nach dem Sinn des Lebens zu begeben aber zu jung um schon eine Midlife-Crisis zu haben. Man folgt ihm durch 250 Seiten Geschwafel und diversen Alkoholabstürzen und fragt sich was der Autor mit diesem Werk sagen will? Dabei fand ich die Leseprobe recht unterhaltsam, leider musste ich nach schon 50 Seiten feststellen, dass dieses Buch mich nicht anspricht. Der Protagonist ist egoistisch, egozentrisch und gehörig selbstverliebt. Ein Narzisst wie er im Buche steht. Aber natürlich erfolgreich und der große Macher der seine Herkunft und seine Eltern nur zu gern verheimlicht, nicht das diese Übles mit dem jungen Robby taten, nein sie wohnten schlicht und ergreifend in einem ach so öden Kaff.Das alles verpackt der Autor leider in pseudo-philosophische Aussagen oder mit anderen Worten er erzählt viel und sagt nichts. Schade.

Mein Fazit: Langweilig und langatmig.

verfasst am 26.08.2011

Weitere Rezensionen finden Sie bei Amazon.

nach oben

2

bewertung von bookorpc:

Florian Beckerhoffs Roman “Das Landei” hat mich jetzt nicht wirklich überzeugt.

Inhalt: Robert hat sich in der Stadt ein neues Leben aufgebaut, fern von der Heimat, dem Land. Trotz seines Erfolges in der eigenen Agentur, beginnt er immer mehr keinen Sinn in seinem Leben zu finden, da es mit den Frauen nicht mehr so klappen will. Als er von Willi, dem Wirt aus der Grotte, den Tipp bekommt sich ein Mädchen aus der Heimat zu suchen, findet er diesen Gedanken zuerst verwerflich. Bis er die ersten Leute aus der Vergangenheit bzw. seiner Heimat in der Stadt trifft.

Meine Meinung: Die Geschichte hat mich nicht gefesselt und ich fand sie nicht flüssig zu lesen. Robert ist mir zu überheblich und seine Suche nach der Liebe zu trocken, obwohl sie stellenweise witzig ist. Eine Liebesgeschichte aus der Sicht eines Mannes ist aber wahrscheinlich eher so wie in diesem Buch, deshalb darf man als Leserin nicht zuviel erwarten.

Fazit: Wer sich auf eine Liebesgeschichte freut, sollte nicht enttäuscht sein, wenn er eher eine Sinnsuche findet.

verfasst am 22.10.2011

Weitere Rezensionen finden Sie bei Amazon.

nach oben

3

bewertung von KimVi:

Gemeinsam mit seinem Freund Golo hat Robert seinen Heimatort vor Jahren verlassen, um sich in der Stadt ein völlig neues Leben aufzubauen. Das ist ihm auch gelungen. Mittlerweile ist er Chef einer erfolgreichen Werbeagentur und nichts erinnert mehr an seine ländlichen Wurzeln. Doch als seine gutaussehende Freundin ihn überstürzt verlässt, beginnt Robert an sich zu zweifeln. Der Wirt Willi gibt ihm den Tipp, sich eine Frau zu suchen, die genauso tickt wie er und die könnte er nur in der Heimat finden. Schon den Gedanken daran, sich eine Frau vom Land zu suchen, findet Robert ganz und gar unmöglich. Denn ein Landei ist nur wirklich nicht die Traumfrau, die ihm vorschwebt....

|| Meine Meinung ||

Ich muss gestehen, dass mich das Cover dazu verführt hat dieses Buch zu lesen. Allerdings hat mich die niedliche Kuh mit dem treuherzigen Blick ziemlich in die Irre geleitet. Aufgrund der Gestaltung hatte ich einen humorvollen Roman erwartet, bei dem ich einem sympathischen Protagonisten dabei über die Schulter schaue, wie er seine Traumfrau an Land, bzw. vom Land in die Stadt zieht, und dabei in das ein oder andere Fettnäpfchen tritt.

Doch schon nach den ersten Seiten stellte ich fest, dass der Hauptprotagonist Robert, oder Rob, wie er sich viel lieber nennt, nicht besonders sympathisch auf mich wirkte. Sein Verhalten konnte ich nur sehr selten nachvollziehen und deshalb kamen mir seine Handlungen manchmal ziemlich unrealistisch vor. Ich bin mir nicht sicher, ob es daran lag, dass ich ja nun mal eine Frau bin und deshalb Schwierigkeiten hatte, mich in ihn hineinzuversetzen. Jedenfalls wirkten die Probleme, die Rob seitenlang ausbreitete, auf mich eher selbst verursacht. Die philosophischen Gespräche mit seinem Freund Golo wirkten auf mich auch nicht besonders tiefschürfend. Sie stimmten mich weder nachdenklich, noch konnte ich den Konsequenzen, die er daraus zog, etwas abgewinnen.

Der Schreibstil ist allerdings recht flüssig. Ich konnte der Erzählung mühelos folgen und mir die beschriebenen Szenen gut vorstellen. Doch leider drehte sich der Hauptprotagonist, für meinen Geschmack, zu sehr im Kreis. Einige Abschnitte wirkten auf mich deshalb ziemlich langatmig. Insgesamt gesehen konnte mich das Buch nicht in seinen Bann ziehen. Das Ende konnte mich ebenfalls nicht überzeugen, da die beschriebenen Szenen auf mich ziemlich konstruiert und unglaubwürdig wirkten.

Auf meiner persönlichen Bewertungsskala bekommt das Buch deshalb nur zwei von fünf möglichen Bewertungssternen. Ich habe mir deshalb vorgenommen, mich in nächster Zeit nicht mehr von treuherzigen Kuhblicken verführen zu lassen.

verfasst am 23.01.2012

Weitere Rezensionen finden Sie bei Amazon.

nach oben

weitere rezensionen suchen buch ebenfalls rezensieren

Der Medicus von Saragossa

Geschrieben am: 04.02.2003

Rezensent: LeseratteADMIN

Der Medicus von Saragossa - Noah Gordon

Verdächtig, verdächtig. Gleiches Thema, ähnlicher Titel. Es geht also um einen Medicus, einen vorneuzeitlichen Arzt. Und wie schon im legendären "Medicus"-Buch ist dieser Medicus Jude (gut, Rob gibt sich bloß als Jude aus, aber er erfährt die gleichen ... » weiterlesen.

kommentare (1)

weitere zufallsrezensionen

Schachzug

Geschrieben am: 13.09.2013

Rezensent: Everett

In Liestal, im Baselland wird früh morgens ein junger Manager der Bahn erschossen. Mit einem Präzisionsschuss aus 600 Metern Entfernung. Neben dem Leiter der Abteilung Kriminalitätsbekämpfung, Heinz Neuenschwander, macht sich auch der Journalist Max Bollag auf die Suche nach Mörder seines Schwagers. ... » weiterlesen.

kommentare (0)

weitere beliebte rezensionen

Berufsbildung und Berufsbildungssysteme

Geschrieben am: 29.08.2014

Rezensent: Michael Lehmann-Pape

Umfassende Darstellung der gesamten Berufsbildung in Deutschland

Vielfach ist die Literatur zur beruflichen Bildung. Ausbildung, Weiterbildung, akademischer Bildung und die jeweiligen Abstufungen, die sich vornehmlich konkreten Bereichen oder Einzelfragen zuwendet.

Der Ansatz dieses We ... » weiterlesen.

kommentare (0)

weitere neue rezensionen