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Lautlos

autor

Schätzing, Frank (weitere bücher dieses autors)

gesamtwertung: 1.5/5

verlag

Goldmann

jahr

2006

3 bewertungen

isbn

3442459222

2432 x gelesen

genre

Thriller

kommentare (2)

Jetzt selbst kommentieren geschrieben am: 18.02.2007 von Marlen Monterey

Der Roman spielt zurzeit des G-8-Wirtschaftsgipfels im Jahre 1999 in Köln. Eine hochbezahlte Gruppe aus Berufsmördern und Terroristen trifft alle Vorbereitungen für einen High-Tech-Anschlag auf den amerikanischen Präsidenten. Die männliche Hauptfigur, der irische Physiker und Bestsellerautor Dr. Liam O´Connor, erkennt auf dem Flughafen einen IRA-Aktivisten, der als Handwerker getarnt, dort zu arbeiten scheint. O´Connor beschließt ein wenig Detektiv zu spielen und versucht den Hintergründen einer offensichtlichen Verschwörung rechtzeitig auf die Spur zu kommen…

Die meisten Leser werden dieses Buch erst nach Schätzings´ Bestseller „Der Schwarm“ gekauft und gelesen haben, obwohl „Lautlos“ bereits fünf Jahre vorher veröffentlicht worden war. Die Charaktere der „Guten“ sind in beiden Büchern recht ähnlich. Sowohl Sigur Johanson (Der Schwarm) und Liam O´Connor (Lautlos) als auch Alicia Delaware (Der Schwarm) und Kika Wagner (Lautlos) weisen in ihren Besonderheiten reichlich Parallelen auf.

Frank Schätzing erzählt bildhaft und wortreich einen aufregenden Krimi, oder Neudeutsch, einen spannenden Thriller. Einen Vergleich mit anderen, auch amerikanischen, Bestsellerautoren braucht er nicht scheuen, im Gegenteil. Er besticht mit einem gepflegten und umfangreichen Wortschatz, gut recherchierten Fakten und interessanten Einblicken.

Die einzige Schwäche dieses Romans ist seine Langatmigkeit. Die weitschweifige Ausführlichkeit nimmt einen Großteil der Spannung aus der feingesponnenen Handlung. Das ganze Geschehen auf 350 Seiten, statt 702 in der Taschenbuchausgabe, hätte nicht nur genügt, sondern wäre der Dramatik der Geschichte eher zuträglich gewesen.

Insgesamt ein guter Roman, nicht mehr und nicht weniger.


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2 weitere Stimmen zum Buch

1

bewertung von Anna:

Eine passable Idee - doch die Umsetzung vermochte nicht derart zu begeistern!

Vor allem zu Beginn des Buches fällt die extreme Langatmigkeit auf. Zudem wirken die ständigen Orts- und Zeitwechsel und die Einführung vieler neuer Personen zunächst verwirrend, sodass es etwas dauert, bis man sich die Charaktere etc. eingeprägt hat.

Gegen Ende des Buches wird es spannender und die Geschichte gewinnt an Geschwindigkeit.

Gelungen fand ich die Charaktere. Vor allem Liam OConnor und Kika Wagner haben mir gefallen; auch deren Dialoge waren toll gestaltet.

Insgesamt fand ich das Buch nicht überragend, aber als Urlaubs-/Ferienschmöker sicher geeignet.

verfasst am 13.04.2007

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2

bewertung von LeseratteADMIN:

Der mächtigste Mann der Welt schwebt in Lebensgefahr! Beim Gipfeltreffen im beschaulichen Köln soll Präsident Bill Clinton von einer berüchtigten serbischen Star-Terroristin auf heimtückische Art und Weise getötet werden. Doch wie schafft sie es durch die vielen Sicherheitskontrollen? Wie kann man einen Mann töten ohne Waffen und unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen? Und das auch noch in aller Öffentlichkeit direkt am Köln-Bonner Flughafen?

Der irische Professor und potentielle Nobelpreisträger fürPhysik Liam OConner ist vielleicht der Schlüssel zum Geheimnis. Dabei wollte der sympathische whiskeytrinkende populärwissenschaftliche Autor eigentlich nur auf Lesereise durch Deutschland touren und dabei ein wenig seiner Pressereferentin mit seiner Schrulligkeit und mangelnden Kooperationsbereitschaft ein paar graue Haare verpassen. Doch seine Studien im Bereich der Lichttechnik könnten dabei helfen, das Rätsel aufzuklären und den amerikanischen Präsidenten vor einem Attentat zu bewahren.

Insgesamt hat Frank Schätzing einen ganz guten Thriller vorgelegt. Auf jeden Fall scheint er sich gut auf das Thema vorbereitet zu haben. Sowohl im Vorwort als auch im Nachwort wird genau die Lage im Kosovo erklärt - ausschlaggebener Grund für die Ermordung Clintons. So gesehen ist das Buch also sogar politisch gesehen sehr interessant und lehrreich. Auch der Attentatsort - der Airport Köln-Bonn samt neu erbautem Terminal - wurde gut recherchiert, und es wurde sogar zur Orientierung eine Karte beigelegt.

verfasst am 26.11.2007

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