Zurück zur Homepage

Das Haus des Adlers

autor

Sprott, Duncan

gesamtwertung: 2/5

verlag

Fischer

jahr

2005

1 bewertung

isbn

3596144019

2274 x gelesen

genre

Historische Romane

kommentare (0)

Jetzt selbst kommentieren geschrieben am: 24.08.2005 von Ursula Breit-Silvest

Das Werk, das im 4. Jahrhundert v.Chr. spielt, hat einen eigenartigen und gewöhnungsbedürftigen, jedoch nicht unangenehmen Sprachstil; der Erzähler ist ein ägyptischer Gott namens „Thot“, der mit wenig Dialogen erzählt und den Leser direkt anspricht.

Das Leben und die Geschehnisse dieser griechischen Familie, deren Oberhaupt Pharao von Ägypten wurde, ist sehr interessant zu lesen. Trotzdem zieht sich das Buch teilweise recht unangenehm in die Länge, vor allem aufgrund der fehlenden Dialoge und auch aufgrund der häufigen Wiederholungen, wobei diverse Ereignisse oder Anmerkungen in etwas abgeänderter Form immer wieder hervorgebracht werden.

Frühestens nach der Hälfte des Buches beginnt sich der Leser mit dieser – doch sehr eigenartigen – Familie zu identifizieren und dürstet nach mehr. Vor allem die häufigen Anspielungen, welchen Verlauf das Leben der Kinder des Pharaos nehmen wird, macht dem Leser bewusst, dass das vorliegende Werk nur den ersten Teil einer Tetralogie beinhaltet und lässt sofort den Wunsch wach werden, sich auch die weiteren, folgenden Werke anzueignen.

Leider gibt es beim Alter der handelnden Personen häufig etwas Verwirrung, da sie teilweise jünger gemacht werden, als es in den vorhergehenden (und auch im Geschehen zeitlich davor liegenden) Kapiteln noch der Fall war.

Durchaus empfehlenswert, wenn der Leser etwas Geduld mitbringt.


Weitere Rezensionen finden Sie bei Amazon.


hier klicken, um dieses buch selbst zu rezensieren!

weitere rezensionen suchen buch ebenfalls rezensieren

Das Vermächtnis des Raben

Geschrieben am: 18.05.2012

Rezensent: Florian Hilleberg

Dieser Roman ist die Fortsetzung des Buches „Der goldene Reif“, der 2005 im Knaur-Verlag erschienen ist.

Miriam wurde durch einen goldenen Reif aus der Zukunft in die Eisenzeit geschleust, und verliebte sich dort unsterblich in einen Mann, so dass sie beschloss ihr restliches Leben in der Ver ... » weiterlesen.

kommentare (0)

weitere zufallsrezensionen

Der schwarze General

Geschrieben am: 23.09.2013

Rezensent: Michael Lehmann-Pape

Eine Biographie wie ein Roman

Ein ganz außerordentliches (nicht nur für seine Zeit) und „vielfaches“ Leben ist es, dass Tom Reiss in dieser Biographie nachvollzieht und für die er zu Recht in Stil und Inhalt den Pulitzerpreis dieses Jahres erhalten hat.

Das ein Schwarzer aus „Übersee“ ... » weiterlesen.

kommentare (0)

weitere beliebte rezensionen

Das Salz der Erde

Geschrieben am: 18.09.2014

Rezensent: Sabine Haustein

Die Handlung des historischen Romans findet in der fiktiven Stadt Varenne statt. Nach dem Tode seines Vaters übernimmt der junge Salzhändler Michel de Fleury das Geschäft. Doch die Stadt Varennes leidet unter einem korrupten Bischof und einem grausamen Ritter. In der Stadt reagiert Armut und Willkü ... » weiterlesen.

kommentare (0)

weitere neue rezensionen