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Die Alchimistin

autor

Meyer, Kai (weitere bücher dieses autors)

gesamtwertung: 0/5

verlag

Heyne

jahr

2001

1 bewertung

isbn

3453151704

2690 x gelesen

genre

Fantasy & Science Fiction

kommentare (0)

Jetzt selbst kommentieren geschrieben am: 24.02.2003 von LeseratteADMIN

Die Alchmistin - Kai Meyer

Wenn ich an diese Geschichte zurückdenke, überkommt mich immer noch das Gruseln. Nicht etwa, weil die Geschichte zu herrlich grauslig war, sondern weil sie so peinlich schlecht war, dass ich mich für den Erwerb des Buches schämen muss.

Der Grusel beginnt schon mit den Namen. Da hat der Autor wohl zu heiß gebadet: Nestor Nepomuk Institoris, Aura, Gillian und Lysander sind nun wirklich ziemlich kreativ.

Dann die Geschichte: Christopher wird von einer reichen Familie, die auf einer einsamen Ostsee-Insel in einer Trutzburg lebt, adoptiert. Der Herr des Schlosses, Herr Institoris, betreibt offensichtlich eine Alchemie-Küche. Als er getötet wird, übernimmt Christopher seine Rolle und forscht trotz Buchstauballergie (ha ha!) weiter. In der Zwischenzeit wird Aura, die Tochter des Alchemisten gegen ihren Willen - aber reiche Töchter müssen ja nu mal - nach Österreich auf ein Mädcheninternat geschickt. Als sie herausfindet, dass dort immer wieder Mädchen verschwinden und ermordet werden, flieht sie. Gemeinsam mit Christopher löst sie das Rätsel um Institoris' Tod.

Wirklich peinlich berührt haben mich aber folgende Szenen: einmal, als Aura, der kleine Trotzkopf, sich Eisenringe durch den Oberschenkel zieht, von denen sie Monat für Monat je einen für ihren Aufenthalt im verhassten Internat entfernen will. Dann, als sie ein Kind von Gillian zur Welt bringt und dieses - oh Wunder - Gian tauft...

Dies war nun wirklich eines der schlechtesten Bücher, die ich je gekauft habe. Da kann ich nur raten, die Finger davon zu lassen!


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