Zurück zur Homepage

Irgendwas geht immer

autor

French, Dawn

gesamtwertung: 1/5

verlag

Ullstein

jahr

2012

1 bewertung

isbn

3548283772

412 x gelesen

genre

Belletristik

kommentare (0)

Jetzt selbst kommentieren geschrieben am: 22.06.2012 von Everett

Die Idee, ein Roman in Tagebuchform von den verschiedenen Familienmitgliedern zu schreiben ist meiner Meinung nach an sich gut. Jeder erzählt aus seiner Sicht das tägliche Geschehen, seine per-sönlichen Probleme. Mir fehlte da der Familienvater, der nur von Frau, Sohn und Tochter mit er-wähnt wird und nicht selber zu Wort kommt. Die Familie Battles ist recht extrem. Die Mutter ist selber Kinderpsychologin, scheint aber mit ihrem Leben nicht wirklich klar zu kommen und findet so absolut keinen Zugang zu ihren Kindern. Die Tochter, Dora, fast 18, hinkt ihrem Alter in der geistigen Entwicklung etwas hinterher. Der Sohn, Peter, 16 Jahre, ist auf einem recht speziellen Trip in Richtung Oscar Wilde, scheint aber noch recht gut den Durchblick in dieser Familie zu haben.
Das erste Kapitel liest sich noch ganz nett, da muss der Leser auch erstmal die Familienmitglieder kennen lernen. Doch dann passiert meiner Meinung nach recht lange eher nichts, außer dass sich die drei Familienmitglieder, besonders die Frauen, sehr stark mit sich selber beschäftigen und das auf eine Art und die Weise, die mich nur den Kopf schütteln lässt. Das letzte Kapitel wird wieder besser, das habe ich mit wesentlich mehr Elan gelesen und da funktionieren die Battles auch mal als Familie. Zudem las es sich für mich wesentlich flüssiger und angenehmer. Dieser Teil hat noch viel herausgerissen.
Eine gute Idee, die aber in der Umsetzung für mich ihre Schwächen hat. Wobei der Hund auf dem Cover nicht besonders in Erscheinung tritt.


Weitere Rezensionen finden Sie bei Amazon.


hier klicken, um dieses buch selbst zu rezensieren!

weitere rezensionen suchen buch ebenfalls rezensieren

In der Schlange: Mein Jahr auf Hartz IV

Geschrieben am: 20.02.2011

Rezensent: Michael Lehmann-Pape

Blick hinter die Kulissen von Hartz IV

Sein Fahrrad hat er vorsorglich dreihundert Meter entfernt vom Eingang des Arbeitsamtes abgestellt. Nicht, dass noch jemand am Fahrrad erkennt, dass er, Thomas Mahler, sich gerade Arbeitslos, sprich als ALG II Empfänger bei der Arbeitsagentur meldet. Frü ... » weiterlesen.

kommentare (0)

weitere zufallsrezensionen

Handbuch Kognitionswissenschaft

Geschrieben am: 21.11.2013

Rezensent: Michael Lehmann-Pape

Breite und fundierte Grundlage

Von den Ursprüngen der Kognitionswissenschaft bis zu den neueren Tendenzen, von den vielfachen Teildisziplinen über die Strukturen kognitiver Systeme hin zu einer sehr sorgfältigen und strukturierten Darstellung der kognitiven Leistungen reicht diese fundierte, ... » weiterlesen.

kommentare (0)

weitere beliebte rezensionen

Eat to live

Geschrieben am: 22.10.2014

Rezensent: Michael Lehmann-Pape

“Wir schaffen unser Grab mit Messer und Gabel”

Dieses Zitat ist eine der Kapitelüberschriften im Buch, die aus den Darlegungen, vor allem aber aus den faktischen Beobachtungen des Herzspezialisten Fuhrmann in Amerika sich oft und oft ergeben.

Übergewicht ist in vielen hochindustrialisi ... » weiterlesen.

kommentare (0)

weitere neue rezensionen