Zurück zur Homepage

Wilde Alpen

autor

Ritschel, B., Dauer, T.

gesamtwertung: 5/5

verlag

National Geographic

jahr

2012

1 bewertung

isbn

3866902700

498 x gelesen

genre

Sachbuch

kommentare (0)

Jetzt selbst kommentieren geschrieben am: 21.05.2012 von Michael Lehmann-Pape

Gämse auf einer satten, grünen Sommerwiese und eine weiße „Mondlandschaft“ mit einer kaum wahrnehmbaren Sonne über schroffen Felsen. Jahrhundertelang ausgewaschene Felsen inmitten eines tosenden Baches und kleiner Wasserfälle, ein einsamer Baum, fast zugefroren und Reifbedeckt in lichtschwacher Winterlandschaft.

Vielfältig und breit sind die Aufnahmen von Bernd Ritschel, die in hoher Zahl und, wie gewohnt bei National Geographic, bester Qualität Aufnahme in diesen Bildband gefunden haben. Eine ganze Reihe anderer Bände zuvor hat sich bereits mit dem Titel „Wild“ befasst, nun also wendet sich der Verlag mit den Fotografien Bernd Ritschels und den begleitenden Texte von Tom Dauer jener geographischen Formation zu, die in sich das Wilde, Schroffe durchaus noch trägt, neben den vielfachen Kulturlandschaften (die in diesem Band keine große Rolle spielen).

Die Alpen, verbindendes Gebirge zwischen Italien, Deutschland, Österreich, Slowenien, der Schweiz und Frankreich. Eine Landschaft, die eben nicht nur aus den bekannten und vielbestiegenen Gipfeln, den zentralen touristischen Orten, besteht, sondern eine immense Vielfalt an Natur und (fast) unberührten Gegenden noch auffinden lässt. Eine Landschaft, die oftmals vor allem durch das Spiel der Farben besticht (ein Farbenspiel, welches im Buch intensiv zur Geltung kommt). Grau, grün und weiß sind die vorherrschenden Farben, aber auch rotgold, fast glühend kann man die Felsformationen und das, was sie umschließen, erleben. Eine ganz besondere Atmosphäre umgibt diese Vielfalt der Bergwelt. Eine Atmosphäre, die Bernd Ritschel in ihrer Vielfalt ganz hervorragend in Bilder bannt und so eine ganze Landschaft lebendig im Buch darstellt.

Bizarre Felsformationen, ungebändigtes Wasser, einsame Weidenröschen in unwirtlicher Umgebung, Bergseen und Gipfel, durch die Länder begibt sich Bernd Ritschel und durch die verschiedenen Aspekte der Alpen, von den 4000ern des Wallis zur Ortlergruppe, vom Val die Mello zu den gerundeten Gipfeln in den Lechtaler Alpen, eine große und beeindruckende Rundreise bieten die großformatigen Fotografien, aber auch die kleineren Bilder bergen jeweils feine Eindrücke besonderer, unberührter Natur.

Durchgängige erläuternd bieten die Texte von Tom Dauer eine subjektive „Erlebnisschilderung“, direkte Eindrücke gepaart mit einigen Informationen und Hintergrundwissen legt er von ausgewählten Orten vor, die, ebenso wie die Fotografien Ritschels, vor allem in Form und Inhalt darauf angelegt sind, den Leser mit hinein zu ziehen in das Erlebnis dieser eindrucksvollen Naturlandschaft.

Ein kurzer Anhang bietet einen knappen Einblick zudem in die Flora du Fauna der Alpen, eine handvoll Internetadressen zeigt erste Möglichkeiten auf, den eigenen Aufenthalt in den Alpen zu planen.

Fotografien von hervorragender Qualität und Vielfalt, begleitende Texte mit vielen, persönlichen Eindrücken, der Bildband zeigt Vieles von dem, was die Alpen als Naturlandschaft ausmacht, welche Reize, Besonderheiten und auch atmosphärischen Eindrücke mannigfaltig zu entdecken sind. Eine empfehlenswerte „Buch-Reise“ durch „Berg und Tal“.


Weitere Rezensionen finden Sie bei Amazon.


hier klicken, um dieses buch selbst zu rezensieren!

weitere rezensionen suchen buch ebenfalls rezensieren

Weil nichts bleibt, wie es ist

Geschrieben am: 06.12.2007

Rezensent: Miranda

Wer kann sich vorstellen, wie das Leben aussieht, wenn mit einem Schlag ein Kind, das man liebt und das zum Leben gehört wie der eigene Atem, eines Tages nicht mehr aus der Schule zurückkehrt? Auf immer verloren und nie mehr auffindbar?

Laurence Tardieu hat dieses Trauma beschrieben, als sei ... » weiterlesen.

kommentare (0)

weitere zufallsrezensionen

Schachzug

Geschrieben am: 13.09.2013

Rezensent: Everett

In Liestal, im Baselland wird früh morgens ein junger Manager der Bahn erschossen. Mit einem Präzisionsschuss aus 600 Metern Entfernung. Neben dem Leiter der Abteilung Kriminalitätsbekämpfung, Heinz Neuenschwander, macht sich auch der Journalist Max Bollag auf die Suche nach Mörder seines Schwagers. ... » weiterlesen.

kommentare (0)

weitere beliebte rezensionen

Das Glück wartet in Virgin River

Geschrieben am: 26.08.2014

Rezensent: Everett

Clay Tahoma zieht nach Virgin River um seinem alten Freund bei seiner Tierarztpraxis und Aufbau eines Reitstalles zu helfen. Dort trifft er auf Lilly, die wie er indianischer Herkunft ist, und aufgrund eines kranken Pferdes kommen die beiden öfter zusammen, und sich näher.
Die Vergangenheit von C ... » weiterlesen.

kommentare (0)

weitere neue rezensionen