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Emmas Angst

autor

Freveletti, Jamie (weitere bücher dieses autors)

gesamtwertung: 1.5/5

verlag

Ullstein Taschenbuch Verlag

jahr

2012

4 bewertungen

isbn

3548283462

564 x gelesen

genre

Thriller

kommentare (3)

Jetzt selbst kommentieren geschrieben am: 19.01.2012 von anyways

Emmas drittes eher ungewolltes Abenteuer führt sie in die Tiefen des mexikanischen Dschungels. Als Biochemikerin für die Firma Pure Chemistry sucht sie nach nachtblühenden Pflanzen, die man in der Kosmetikbranche einsetzen könnte nebenbei hält sie für die private Sicherheitsfirma Darkview Ausschau nach aller Art von Drogenschmuggel im Grenzgebiet. Trotz ihres umfangreichen Erfahrungsschatzes mit zwielichtigen Gestalten, gelingt es ihr diesmal nicht, rechtzeitig in der Schlepperbande der sie sich angeschlossen hat, den coyote auszumachen. Von diesem wird sie gefangengenommen und auch ihr Flutversuch misslingt. Sie wird entführt und gelangt in die Fänge des berüchtigten und äußerst brutalen Drogenboss La Valle. Vor der nun folgenden Hinrichtung durch diesen Massenmörder schützt sie nur ihr Beruf. Auf der Hanfplantage ist eine todbringende Krankheit ausgebrochen, die nicht nur bei den Pflanzen zu einem deformierten Aussehen führt, sondern schlimmer weise genauso todbringend für alle Menschen in deren Umgebung ist. Zusammen mit dem jungen , und in seiner ersten Mission als Drogenkurier engagierten Amerikaner Oswald Kroger beginnt sie die Seuche zu untersuchen, immer darauf bedacht, bei der erstbesten Gelegenheit zu fliehen…

Jamie Frevelettis Serie um die toughe Ultramarathonläuferin Emma Caldrige wird von Buch zu Buch besser. Der dritte Band ist im wahrsten Sinne hochexplosiv. Das Buch ist diesmal in meinen Augen besser strukturiert, weil die Autorin längere Zeit bei einem Handlungsstrang verweilt und so der Lesefluss ungestörter ist. Die Geschichte dahinter ist zwar ebenso spektakulär und kaum vorstellbar aber unmöglich nicht. Der pharmazeutische Hintergrund enthält eine Menge Detailwissen das durchaus belegbar ist mit einer kleinen Ausnahme. Eine Firma die sich ausschließlich mit der Entwicklung von Orphan-Drugs (Medikamente die Erkrankungen die weniger als 5 pro 10.000 Einwohner betreffen, heilen bzw. lindern sollen) gibt es so wie im Buch dargestellt nicht , diese Forschung ist integriert in die großen pharmazeutischen Unternehmen, eventuell noch unterstützt durch die Hochschulforschung, da diese Art der Entwicklung enorme Kosten verschlingt, die nicht durch die Zulassung und Vermarktung wieder gedeckt werden kann. Das aber nur am Rande.
Der neueste Thriller macht seinem Namen alle Ehre wert, es ist spannungsgeladen, gut recherchiert, bindet die vorherigen Bücher mit ein und hat einen diesmal gut gewählten Titel.


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3 weitere Stimmen zum Buch

1

bewertung von thoralb:

Jamie Freveletti beginnt ihren Thriller „Emmas Angst“ temporeich. In flüssigem Schreibstil wirft die Autorin den Leser in die Geschichte. Die mit Emma Caldridge eine ungewöhnliche Protagonistin hat – eine Chemikerin, die auch für ein Sicherheitsunternehmen arbeitet.

Schon nach wenigen Worten kommt Spannung auf. Das Beste: Freveletti kann Tempo und Spannung bis zum Schluss halten. Endlich einmal wieder ein Thriller, der sich in Windeseile liest und am Ende ein zwiespältiges Gefühl hinterlässt: Die Freude, ein gutes Buch gelesen zu haben und das Bedauern, dass es nun zuende ist.

Die Handlung ist originell aber nicht abgefahren. Rätsel gibt die mysteriöse Krankheit auf, die Freund und Feind mal schneller, mal langsamer befällt. Und bis hin zum Tod führt.

Zu Beginn der Geschichte gerät Emma in die Hände einer Drogenbande. Sie gerät in das Spannungsfeld zwischen dem Wunsch nach Flucht und dem Ehrgeiz, den Hintergrund der Krankheit aufzuklären - und Menschen zu retten.

Sie trifft auf Oswald Kroger, einer Intelligenzbestie auf Abwegen. Der hofft, mit einem Marihuana-Transport über die mexikanische Grenze schnelles Geld zu machen. Emma stellt fest, dass er keiner der Bösen ist.

Es folgt eine Geschichte mit knallharter Action, abenteuerlichen Entwicklungen und farbigen Charakteren. In kurzen Sätzen bringt Freveletti die Handlung auf den Punkt und entwickelt so eine Dynamik, die den Leser mit sich reißt.

Sie verbindet ungewöhnliche Charaktere mit einer zwielichtigen Welt der mexikanischen Drogenbanden und einem flotten Schreibstil. Das macht Spaß! Das Ergebnis: Feinste Thriller Unterhaltung.

verfasst am 02.02.2012

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2

bewertung von Themistokeles:

Möchte man unterhalten werden und mag actionreiche Bücher und Filme in Richtung "Transporter" oder ähnlichem gern und erwartet nicht zwingend, dass alles vollkommen logisch und realistisch ist, dann hat man mit "Emmas Angst" einen Roman erwischt, der einem sehr gut gefallen kann.

Inhaltlich fehlt es nämlich an vielen Stellen an Glaubwürdigkeit, passieren doch viele Dinge wie zufällig, da sie so gebraucht werden, um die Geschichte spannend fortzuführen. Auch Emmas Wissen wirkt in diesem Roman etwas zu weit gestreut, um noch wirklich glaubhaft zu sein, ist aber der Spannung in vielen Situationen relativ zuträglich, auch wenn ich mich lange Zeit fragte, warum ihr gewisse Dinge immer noch nicht klar waren, die für mich einfach extrem logisch waren.

Gefangengenommen von einem mexikanischen Drogenkartell soll Emma für dieses die Ursachen einer mysteriösen Krankheit, die Pflanzen sowie Menschen befällt, finden und wird dabei nicht gerade zimperlich von den Kartellmitgliedern behandelt. Trotz dieser Behandlung und ihrer ungünstigen Situation behält Emma jedoch durchweg einen klaren Kopf und zeigt kaum Angst, wodurch der deutsche Titel des Romans ein wenig wie ein Fehlgriff wirkt, insbesondere, wenn man ihn mit dem sehr passenden englischen vergleicht.

Da es sich um den dritten Teil einer Reihe handelt, wird auf einige der Charaktereigenschaften der schon bekannten Charaktere nicht mehr eingegangen, wodurch diese ohne Kenntnis der Vorgänger sehr flach wirken. Einzig die neuen Charaktere haben daher etwas mehr Tiefgang und Wirkung auf den Leser.

Verglichen mit den Vorgängern hat die Reihe eindeutig an Qualität eingebüßt, wirken die Geschehnisse doch immer unglaubwürdiger und unrealistischer. Jedoch handelt es sich immer noch um eine spannende und actionreiche Geschichte, die einen gut unterhält, wenn man nicht zu anspruchsvoll hinsichtlich großartiger Begründungen ist, jedoch in meinen Augen eher ein Actionfilm im Buchformat, denn ein Thriller ist.

verfasst am 05.04.2012

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3

bewertung von beedy:

Inhalt:
**********
Emma ist Biochemikerin und sucht in Mexiko nach neuen Pflanzen. Nebenbei soll sie aber auch noch Schmuggler auskundschaften, die Drogen nach Amerika bringen. Emma gerät dabei in die Fänge eines Drogenkartells. Auf dem Anwesen trifft sie auf Oz, der Drogen schmuggeln soll. Jedoch gibt es ein Problem. Die Pflanzen und die Arbeiter auf der Plantage sind mit einer unbekannten Krankheit infiziert, die Geschwüre auf der Haut verursacht. Einmal angesteckt, stirbt man innerhalb von wenigen Tagen. Da trifft es sich also gut, dass Emma Chemikerin ist, sie soll die Krankheit heilen und Oz soll das infizierte Marihuana nach Amerika bringen.

Ein Militärangriff auf das Anwesen zwingt die Mitglieder des Kartells zu verschwinden. Emma und Oz werden kurzerhand mitgenommen und man bringt Emma zu einem Labor, um ein Gegenmittel für die Krankheit zu finden.

Auf der Reise geht aber einiges schief und Emma muss sich zu kriminellen Handlungen hinreißen lassen, um ihr Leben zu schützen, vor allem aber auch, da Oz nun auch an der Krankheit leidet. Die Zeit drängt!

Meine Meinung:
******************
Obwohl es sich um das dritte Buch einer Reihe handelt, kann man es als eigenständiges Buch lesen. Es ist nicht zwingend notwendig, die anderen zu kennen und bezüglich den Personen hat es bei mir keine Fragen aufgeworfen. Die Personen sind durch die Bank sehr blass und ihre Charaktere wirken auf mich uninteressant. Ob dies daran liegt, dass sich die Autorin mit dem Charakteraufbau schon ausführlicher in den Vorgängerbänden beschäftigt hat, kann ich nicht sagen, bin aber nicht so der Meinung, dass sie dies getan hätte. Es bleiben nämlich die Personen, die neu im dritten Band dazukommen, sehr blass und wirken sehr monoton.

Blasse Charaktere verleiten auch nicht gerade dazu, ein Buch interessanter zu machen, kann aber durch die Handlung wieder wettgemacht werden. Doch leider ist die Handlung für mich auch Käse.

Die Autorin setzt auf zuviel Effekthascherei und baut eine actionreiche Szene nach der anderen ein. Damit bringt sie mich fast zur Verzweiflung. Ich kauf ihr die einzelnen Handlungen nämlich nicht ab. Die Autorin schafft es für mich nicht eine Spannung aufzubauen und manches ist mir zu sehr an den Haaren herbeigezogen. Für mich wurstelt sich Emma von einer stumpfsinnigen Situation in die nächste. Mir ist es eher so vorgekommen, als wäre der Autorin immer nur stückweise etwas eingefallen und hat dies dann aneinandergereiht. Für mich wirkte das Buch auch künstlich in die Länge gezogen. Hätte es wenigstens etwas Spannung gehabt, so hätte man über so manchen Einfall hinwegsehen können, aber es blieb für mich einfach nur platt und unausgereift und dies leider schon von Beginn an. Anfangs hatte man noch den Wunsch sich einzulassen und hat sich auf die Geschichte gefreut, aber zu schnell wurde klar, dass die Autorin an ihrer eigenen Geschichte scheitern wird.

Für mich wird es keine weitere Begegnung mit Emma geben, dafür habe ich schon viel bessere actionreiche Thriller gelesen. Bei denen stimmen die Handlung, die Spannung und die Charaktere. Bei Emmas Angst gibt es von allem nur ein bisschen. Ein Buch, das man schon nach einem Tag wieder vergisst!

verfasst am 16.04.2012

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