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Dampfnudelblues

autor

Falk, Rita (weitere bücher dieses autors)

gesamtwertung: 2/5

verlag

dtv premium

jahr

2011

2 bewertungen

isbn

3423248505

941 x gelesen

genre

Krimi

kommentare (1)

Jetzt selbst kommentieren geschrieben am: 26.08.2011 von anyways

Erst wird auf den allseits unbeliebten Rektor der kleinen Kaltenkirchener Schule ein fieser Farbanschlag auf die bis dato schneeweiße Fassade seines Heimes verübt, und dann wird derselbige ein paar tage später via Zug aus dem Leben gefahren.

Nun hat Kaltenkirchens Dorfsheriff Eberhofer alle Hände voll zu tun, denn nicht nur der Unfall des Rektors muss aufgeklärt werden, nein nebenbei muss sich Eberhofer noch um die bucklige Verwandtschaft, allen voran sein ungeliebter Bruder und dessen Frau und Tochter, kümmern. Zu allem Übel streicht auch seine Langzeitfreundin Susi die Segel und brennt samt italienischem Lover durch. Ein Glück das er noch ein paar freunde und seinen Hund hat….und natürlich Oma und deren legendären Kochkünste, wenn sie gut gelaunt ist.

Die Autorin zeichnet einen wirklich schrulligen Dorfmacho der trotz seiner Eigenarten bzgl. Des weiblichen Geschlechts sympathisch wirkt.

Lustige Anekdoten, wie die Streitschlichtung wegen einem Außenthermometers, und allein die Mundart lassen einen oft schmunzeln. Lokalkolorit, Lebens- und Denkweisen der Dorfgemeinschaft sind fabelhaft skurril wiedergegeben. Ein wunderbar kurzweiliger Krimi der durchaus Kultstatus erlangen kann. Einfach weil er sich von der Masse abhebt. Die Rezepte und Erklärungen typisch gebräuchlicher Floskeln am Ende des Buches werten es noch zusätzlich auf. Hier bin ich jetzt schon gespannt auf den nächsten Fall.


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1

bewertung von beedy:

Inhalt:
**********
Gerade sonnt sich der Polizist Franz Eberhofer noch in seinem Ruhm als Überführer eines Vierfachmörders und schon wittert er den nächsten Mord. Dabei fängt alles nur harmlos mit einer Schmiererei auf einer Hauswand an. Doch ein Toppolizist wie der Eberhofer ermittelt halt auch da wo es nicht sein soll und schwupps erhält er doch noch ein Todesopfer in dem beschaulichen Niederkaltenkirchen. Den richtigen Riecher muss man halt haben. Leider lässt der Riecher in seinem Privatleben aber etwas nach und so macht sich sein Gspusi die Susi bald vom Acker. Als hätte er nicht schon genug Probleme, muss er sich auch noch um das Baby von seinem Bruder kümmern. An allen Ecken und Enden herrscht Gefahr in Verzug, doch mit ein paar Dampfnudeln von der Oma, lässt sich alles leichter ertragen.

Meine Meinung:
*******************
Auch im zweiten Teil kann mich der Humor und die Leichtigkeit, mit der die Geschichte erzählt wird, überzeugen. Man rutscht von einer Situationskomik in die nächste und der eine oder andere Lacher ist garantiert. Ich habe mich einfach herrlich amüsiert und mit Freude die Entwicklung von Franz gelesen. Der Humor wird auch nicht mit dem Holzhammer präsentiert, sondern fügt sich nahtlos in die Handlung ein. Es wirkt einfach leicht und locker und so gar nicht gewollt witzig.

Das Buch ist einfach kurzweilig und lässt sich schnell lesen. Man hat Teil an dem Leben von Franz und die Morde sind irgendwie Nebensache, fügen sich aber gut in die Geschichte rund um ihn ein. Mir gefällt es einfach, dass man nicht nur über knallharte Ermittlungstechniken liest, sondern einfach mit Humor unterhalten wird. Der Mord hat diesmal einen traurigen Hintergrund, den man aber gar nicht so wirklich wahr nimmt. Dafür gibt es Bücher, die sich mehr mit Moral, Gefühlen, Mitleid, etc bei einem Mord und dessen Motiv beschäftigen. Bei dieser Krimireihe, würde es aber nicht passen und es ist schon richtig, dass der Humor im Vordergrund steht. Der Mensch braucht auch mal etwas zu lachen, bei all dem Weltschmerz wird man ja sonst depressiv. Dem Buch verleiht der Humor eine Leichtigkeit und besonders der bayrische Dialekt, der ab und zu aufflammt macht das Buch einfach sympathisch.

Ich kann das Buch einfach nur weiterempfehlen. Und weil der Franz so gerne isst, bekommt man am Ende des Buches noch ein paar Rezepte zum Nachkochen. Eine gelungene Geschichte rund um einen sympathischen Polizisten.

verfasst am 03.07.2012

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