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Bauernfänger

autor

Rangnick, Joachim (weitere bücher dieses autors)

gesamtwertung: 1.5/5

verlag

List Taschenbuch

jahr

2011

2 bewertungen

isbn

354861048X

897 x gelesen

genre

Krimi

kommentare (1)

Jetzt selbst kommentieren geschrieben am: 10.07.2011 von Monika Herzog

Krimispezialität aus dem Allgäu

Wie heißt es so schön, in den Bergen ist immer was los. Dies beweist Joachim Rangnick in seinem Bergkrimi “Der Bauernfänger ” vom ersten Kapitel an. Von Beruf Journalist und leidenschaftlicher Hobbyfotograf kommt Walcher so manches interessante Objekt vor die Linse, aber eine Leiche muss es ja nun nicht gerade sein. Walcher lebt im Allgäu und stösst bei einer seiner Touren auf eine zauberhafte Villa, die nur einen Fehler hat, eine Leiche. Unter dem Toten entdeckt Walcher einen Aktenordner mit Unterlagen einer sogenannten Company. Neugierig geworden, nimmt Walcher diesen Ordner an sich. Aber dabei scheint er beobachtet worden sein, denn nun passieren merkwürdige Dinge und es sterben einige Menschen. Auch Walcher´s Freundin gehört zu den Toten………..

Joachim Rangnick schreibt flüssig und versteht es, die Geschichte spannend zu machen. Ich habe mich nie gelangweilt und konnte dieses Buch nicht an die Seite legen.

Von mir bekommt dieses Buch 4 Sterne, für das schöne Cover und die spannende Story.


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1

bewertung von anyways:

Die Intimsphäre der Besitzer schöner alter und architektonisch interessanten Häuser, schlichtweg ignorierend, nähert sich Journalist Walcher, hobbymäßig des Öfteren solcher Grundstücke. Sein letzter Ausflug an den Bodensee bringt ihn neben ein paar wunderschönen Fotos des Anwesens, jede Menge Ärger und Unglück ein und nicht allein deshalb, dass er einen Toten ( der vermutliche Hausherr)findet, sondern, wie es so seine Art ist, lässt er einen Leitz-Ordner ,der halb unter der Leiche liegt, mitgehen.

Vier Tage später, hängt in seinem Kellergewölbe ein totes Schwein. Eine Warnung? Er beschließt sich den geklauten Ordner anzusehen und bekommt Einblicke in die weltweit agierende Company. Sozusagen die graue Eminenz der Wirtschaft. Ist dies möglich.

Sehr gefallen hat mir Rangnicks Schreibstil, frisch, locker, manchmal leicht zynisch aber immer interessant und teilweise mit der landestypischen Aussprache gespickt. Die Idee einer Wirtschaftsmacht, die sozusagen den Weltmarkt zu 95% regiert und aus einem Lotto-Imperium entstanden ist, war für mich zu phantastisch. Aber das muss man dem Autor lassen, er hat sie konsequent durchgesetzt. Da wird aus dem beschaulichen Allgäu die Hofburg des Verbrechens. Mit diversen auch als Suizid getarnten Morden, mit einer Vielzahl von Killern, Guten wie Bösen, hetzt Walcher durch sein beschauliches Weiler und behält nicht so ganz den Überblick, über die Geschehnisse. Ganz überzeugen konnte mich der Autor diesmal nicht, für mich klang alles irgendwie bemüht und gerade in Bezug auf die mysteriöse Company wenig durchdacht und vor allem erklärt.

verfasst am 07.06.2012

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