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Dogma

autor

Khoury, Raymond (weitere bücher dieses autors)

gesamtwertung: 2/5

verlag

rororo

jahr

2011

2 bewertungen

isbn

349925638X

665 x gelesen

genre

Thriller

kommentare (1)

Jetzt selbst kommentieren geschrieben am: 18.06.2011 von anyways

Ein Dogma ist eine theologische Feststellung, ein Leitsatz der in diesem Thriller wahrhaft in Frage gestellt wird.

Der z. Zt. an der Universität von Istanbul lehrende Archäologe Sharafi macht eine Entdeckung, die den christlichen Glauben zwar nicht zwangsläufig vernichtet, aber für einige Erschütterungen sorgen könnte. Doch noch bevor er den Hinweisen weiter nachgehen kann, macht er die unerfreuliche Bekanntschaft eines sehr dubiosen Landsmannes.

Einige Tage später betritt Agent Reilly mit einem Mann namens Sharafi Vatikanstadt und bittet um Zugang zu den Archiven. Dieser wird ihm gewährt, aber beiden steht nicht der Sinn nach den zugänglichen Abteil der Archive, sondern den Geheimen, denn beide werden erpresst. Sowohl die Familie des Iraners als auch Tess Chaykin, die befreundete Archäologin von Reilly, sind entführt worden. Ehe Reilly Verdacht schöpft, entpuppt sich Sharafi als unter falschem Namen eingereister allgemeingefährlicher Terrorist, der keinerlei Skrupel hat zu morden und zu zerstören.

Nachdem diesem die Flucht aus der Vatikanstadt gelingt ,kommt Reilly in Erklärungsnöte kann jedoch den drohenden beruflichen sowie politischen Knock out mit knapper Not entgehen, sogar Tess schafft er zu retten. Beide begeben sich nun auf die Spuren des Mörders und dieser ist ihnen immer weit voraus…

Ein sehr fascettenreicher Thriller. Die frühchristliche Geschichte wird gekonnt mit den geheimnisvollen Tempelrittern und den politischen Spannungen der Gegenwart verknüpft ohne das dieser Roman überladen oder sogar unverständlich ob der geschichtlichen Fakten und Fiktionen wirkt.

Atemlos folgt man den beiden Protagonisten auf den Spuren der Vergangenheit und der Suche nach dem Terroristen. Für Abwechslung sorgen auch die vielen Einblendungen der Tempelritter deren Weg zum besseren Verständnis immer kurz aus deren Sicht geschildert wird. Gefallen hat mir ebenfalls, das der Autor immer wieder kurze Hinweise auf sein „Erstlingswerk“ Skriptum nimmt, da es schon eine Weilchen her ist, das ich diesen las, viel mir der Einstieg hier leichter.

Khoury bestätigt mit diesem Buch erneut meine gute Meinung von ihm. Er versteht es wie kaum ein anderer Geschichte, Gegenwart und Fiktion zu einem actiongeladenen Thriller zu verbinden.

Ich bin und bleibe eine ergebene Leserin.


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1 weitere Stimme zum Buch

1

bewertung von Themistokeles:

Inhalt: 1203 rettet ein Trupp Templer einen unsagbaren Schatz aus dem durch die Kreuzzüge belagerten Konstantinopel. Doch die Templer kommen nicht weit. In einem kleinen, versteckt in den Bergen der heutigen Türkei gelegenen Kloster, werden sie von den dortigen Mönchen umgebracht, denn diese haben die Gefahr durch den Schatz der Templer erkannt.

Zur heutigen Zeit werden drei Archäologen von einem unbekannten als Geisel genommen, das Ziel des unbekannten ist es, den Schatz der Templer zu ergattern. Unter den Geiseln befindet sich Tess, die Freundin eines FBI-Agenten, der sich auf den Weg begibt sie zu retten und den Unbekannten davon abzuhalten den Schatz der Templer zu bekommen. Es beginnt eine tödliche und gefährliche Jagd durch mehrer Länder um den Schatz der Templer zu erst zu ergattern um die Welt zu retten oder ins Verderben zu stürzen.

Meinung: Den Anfang des Buches muss ich sagen, fand ich ein wenig eigenartig. Jedoch desto weiter das Buch und die Geschichte voranschritt, desto spannender, interessanter und besser wurde die Geschichte. Ich selbst kannte den Vorgänger Scriptum nicht, die Geschichte war aber trotzdem sehr leicht und gut zu verstehen und auch die Charaktere, wenngleich schon bekannt, wurden dem neuen Leser noch einmal sehr gut vorgestellt und hatten alle ihren ganz eigenen Charme. Stilistisch war das Buch auf jeden Fall sehr gut, denn zum einen hatte es einen sehr gut strukturierten Spannungsbogen und zum anderen passte die Atmosphäre sehr gut. Auch hat mir das ganze Szenario um die Templer gefallen. Und der Schreibstil des Autors lässt sich sehr angenehm und flüssig lesen, was die ganze Sache noch besser macht.

Alles in allem muss ich sagen, dass es sich bei dem Roman um einen sehr guten Mysterie-Thriller handelt, der, wenn die Charakter mir genauso sympathische wären, wie Robert Langdon, mit den Romanen Dan Browns locker mithalten könnte. Jedoch muss ich zugeben, dass ich Tess doch ein wenig eigen fand.

verfasst am 07.11.2011

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