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An jedem neuen Morgen: Eine Familiengeschichte

autor

Rosenblatt, Roger (weitere bücher dieses autors)

gesamtwertung: 2/5

verlag

Ullstein Hardcover

jahr

2011

2 bewertungen

isbn

3550088477

1202 x gelesen

genre

(Auto-)Biographie

kommentare (1)

Jetzt selbst kommentieren geschrieben am: 25.03.2011 von Monika Herzog

Eine gute Entscheidung

Harris und Amy sind eine glückliche Familie mit drei Kindern. Doch diese Familienidylle wird jäh auseinandergerissen, als Amy mit 38 Jahren an einem Herzfehler stirbt. Um ihren Schwiegersohn bei der Kindererziehung zu unterstützen, beschließen Roger und Ginny Rosenblatt zu ihnen zu ziehen.

Roger erzählt im Tagebuchstil aus dem Alltag der Familie und versteht es auf rührende Weise den Enkelkindern vom Leben ihrer verstorbenen Mutter zu berichten. Auf diese Weise sind die Großeltern mit ihrer Trauerbewältigung nicht allein und geben so ihrem Schwiegersohn, den Enkelkindern und sich selbst die notwendige Kraft.

Mein Fazit: Roger Rosenblatt hat mit diesem Buch eine einfühlsame Geschichte erzählt, die es versteht, dass man seine eigenen Sorgen und Nöte einfach mal vergisst.


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1 weitere Stimme zum Buch

1

bewertung von Everett:

Roger Rosenblatt erzählt vom plötzlichen Tod seiner Tochter Amy. Diese hinterlässt einen Ehe-mann und drei kleine Kinder. Der Ich-Erzähler und seine Frau ziehen vorerst zur Familie ihrer Tochter, um zu helfen und sich mit um ihre Enkel zu kümmern.

In einer Art Tagebuchform versucht der Autor mit ganz alltäglichen Dingen mit dem Unsagbaren irgendwie klar zu kommen. Das Leben geht weiter und jeder aus der Familie versucht mit seiner Art das schlimme erste Jahr zu überstehen. Jeder, der schon einen geliebten Menschen verloren hat, kann das in irgendeiner Form nachvollziehen, die Leere die der Verstorbene hinterlässt, und wie schwer es manchmal ist, den Alltag zu bewältigen. Und endlich auch Amys Vater die letzte Nachricht seiner Tochter vor ihrem Tod hören kann.

Ich hatte erst Schwierigkeiten mit den ganzen Namen aus Familien- Bekanntenkreis klar zu kommen, auch mit den Zeitsprüngen, wo vom Jetzt erzählt wird und dann von Amy früher. Auch kam es mir erstmal irgendwie gefühllos vor und ich konnte das alles nicht so richtig nachempfin-den. Vielleicht war es für den Autoren auch die einzige Möglichkeit so ein Thema aufzuschreiben. Zum Ende gefiel mir das Buch besser, in manchmal kleinen Momenten gab viel Lebensweisheit zu Tage. Wo der Autor als Großvater mit seinem Erziehungsversuch scheitert, es seinem Schwie-gersohn erzählte und dieser mit festem Blick antwortete, dass es manchmal schwer ist!

Nach und nach gewinnt dieses Buch immer mehr, und lässt einen am Ende nachdenkend und auch hoffnungsvoll zurück.

verfasst am 31.03.2011

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