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Vampirsohn

autor

Ward, J. R. (weitere bücher dieses autors)

gesamtwertung: 5/5

verlag

Heyne

jahr

2011

1 bewertung

isbn

3453527895

938 x gelesen

genre

Fantasy & Science Fiction

kommentare (0)

Jetzt selbst kommentieren geschrieben am: 07.03.2011 von Antje Jürgens

Zum Buch / Meine Meinung

Was sagt die Inhaltsangabe?



Eine kleine Novelle als Verpackung für Black Dagger-Werbung? Obwohl ich bereits mehrfach geoutete Black Dagger-Anhängerin, und damit zwangsläufig Ward-Fan bin, war genau das der erste Gedanke, der mir angesichts des Buches einfiel. Das Cover ist in gewohnter Manier gehalten. Ein paar flatternde Fledermaussilhouetten, vor einem bläulichen Hintergrund mit Vollmond, ein blasses Frauengesicht, etwas Blut. Schön und wenig aussagekräftig zugleich. Die Coverinnenseite vorne eine Werbefläche für die ersten Black Dagger-Romane, die hinten für Romane weiterer Heyne-Autorinnen. Alles vor blauem, leinwandähnlich wirkendem Untergrund mit Ranken und Fledermäusen. Leider sind auch die sechs letzten Buchseiten allein der Auflistung der Ward-Romane bei Heyne gewidmet. Nimmt man noch die Impressumsseiten, etc. weg, bleiben von den 144 Seiten gerade noch 130 für die 5,99 €, die die Novelle kostet.

Wer jetzt angesichts der Aufmachung denkt, dass Vampirsohn etwas mit den Black Daggern gemein hat, irrt. Eine eventuelle Verbindung besteht zwar beim Handlungsort (Caldwell, N. Y.) bzw. darin, dass Michael Blut zum Überleben benötigt. Oder beim Bindungsduft und sonstigen diversen Kleinigkeiten, die stark an bestimmte Merkmale der Krieger erinnern. Handlungstechnisch hat das aber keine Relevanz. Ansonsten beinhaltet die Novelle das, was auf der Rückseite des Buches in drei Worten beschrieben wird: schnell, packend, sexy.

Das schnell ergibt sich schon aus der Tatsache, dass Vampirsohn „nur“ eine Novelle ist. Entsprechend kurz muss alles gefasst sein. Einen Großteil der 130 Seiten nehmen die drei Tage ein, die Claire in Gesellschaft von Michael verbringen muss. Wie sie wieder getrennt werden, und ob bzw. wie es weitergeht (wir ahnen ja alle wie es ausgeht), verliert sich dagegen fast in der Eile, mit der Ward zum Abschluss kommt.

Nichtsdestotrotz hat mir ihre Beschreibung des Vampirs gefallen, der so ganz anders als ihre Krieger oder auch die von ihr in der Reihe gezeichneten Zivilvampire ist. Auch Claire kam glaubwürdig herüber, wenngleich sie sich natürlich nahezu blitzartig mit ihrer Situation abfinden musste. Natürlich kann kein Charakter bei 130 Seiten völlig ausgereift sein. Natürlich bleibt da vieles im Dunkeln. Aber wie gesagt, es handelt sich ja um eine Novelle und keinen Roman. Und die ist in gewohnter Ward-Art geschrieben. Flüssig zu lesen, bei aller Kürze spannend und sexy allemal.

Fazit

Lesequickie, der vermutlich niemals ausgebaut wird. Was schade ist – Michael wirkt sehr sympathisch und bekommt 5 von 5 Punkten.

Copyright © 2011 by Antje Jürgens (AJ)


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