Zurück zur Homepage

Schwestern des Mondes 2: Die Katze

autor

Galenorn, Yasmine

gesamtwertung: 2/5

verlag

Droemer/Knaur

jahr

2009

1 bewertung

isbn

3426501562

1622 x gelesen

genre

Mystery/Spannung

kommentare (0)

Jetzt selbst kommentieren geschrieben am: 25.10.2010 von Dine

Im zweiten Band der "Schwester des Mondes"-Reihe geht es um die mittlere der drei Geschwister. Delilah ist, wie ihre Schwestern, halb Fee, halb Mensch, doch zudem ist sie auch noch eine Werkatze.
Da sie sich leider nur in eine normale Katze verwandelt, ist dies auf den ersten Blick kein Vorteil ...
Delilah ist zwar die größte von den drei Schwestern, aber diejenige mit dem weichsten Herzen. Sie braucht Harmonie und das konnte ich am flüssigen Schreibstil der Autorin wirklich gut herauslesen. Delilahs Gewissensbisse, wenn es um eine Strafe oder schlimmeres ging, wurden knapp, aber gut dargestellt.

Delilah, die ihr Geld mit einer Privatdetektei verdient, bekommt einen Fall, der von Werpumas und einem Serienmörder handelt.
Dadurch erfuhr ich in diesem Band etwas über ein paar Werclans und wie sie sich den Menschen gegenüber und untereinander verhielten.
Nebenher bekamen die Schwestern von einem Boten der Elfenkönigin zugesteckt, dass es wieder ein paar Dämonen aus der Unterwelt geschafft hatten, in die Menschenwelt zu gelangen. Ob Schattenschwinge aus dem ersten Teil wieder dahinter steckte?
So hieß es also, einen Mörder zu fassen und die Dämonen zu eliminieren. Wie und ob ihnen das gelingt, solltet ihr selbst herausfinden.

Zwei Drittel des Buches war Delilah mit ihren Schwestern auf der Suche nach dem Mörder. Dabei stolperten sie auch regelmäßig über eine Spur der Dämonen. Deshalb war es für mich anfangs etwas schwer, in die Geschichte zu finden, da sich kaum etwas tat. Nur Anhaltspunkten nachgehen und dazwischen immer wieder Sex, das wirkte auf mich zuerst etwas zu plump. Zudem war der Schreibstil anfangs zu sprunghaft. Die Sprünge wurden aber kurze Zeit später erklärt, weshalb es nicht weiter schlimm war.
Als sich ein Freund der Schwestern zu ihnen gesellte, wurde es dann langsam interessanter und nach einem traurigen Vorfall wurde Delilahs Werpuma-Fall zu einer persönlichen Sache.
Ab dem Zeitpunkt zog die Autorin die Zügel etwas straffer und es kam für mich mehr Aktion in die Handlung.
Das letzte Drittel las ich dann in einem Rutsch, denn plötzlich war Spannung im höchsten Maße vorhanden und ich konnte das Buch nicht mehr zur Seite legen.
Das Ende brachte geschickt den dritten Teil zur Sprache, auf den ich mich schon freue.

Die Autorin verwendete viele Abkürzungen. Die Vollblutmenschen hießen VBM, AND war der Anderwelt Nachrichten Dienst, ÜW die Übernatürlichen Wesen, sprich Werwesen, und noch ein paar mehr. Zum Glück wurden diese Begriffe selten genannt, außer den VBM, darum fand ich es noch in einem angemessenen Rahmen erträglich.
Immer wieder gab es kurze Rückblendungen auf den vorigen Teil, sodass man jeden Roman der Serie für sich lesen könnte, ohne die anderen zu kennen. Ebenso wurden die Schwestern im Laufe der Geschichte immer besser vorgestellt.
Auch die Umgebung wurde schön und präzise dargestellt, ohne dass die Schilderungen langatmig wirkten.
Zwischendurch gab es immer wieder humorvolle Augenblicke, in denen ich lachen konnte.
Die Geschichte wurde aus Delilahs Sicht, ob in Menschen- oder Katzengestalt, in der Ichform erzählt.

Fazit:
Auch der zweite Band der "Schwestern des Mondes"-Serie ist ein unterhaltsamer Fantasyroman.
Ich vergebe vier "fellige" Sterne!


Weitere Rezensionen finden Sie bei Amazon.


hier klicken, um dieses buch selbst zu rezensieren!

weitere rezensionen suchen buch ebenfalls rezensieren

Was mache ich mit dem Rest meines Lebens

Geschrieben am: 22.05.2004

Rezensent: Ursula Silvester

Gayan Sylvie Winter. Spiritueller Ratgeber.

Das Buch wird von der Autorin selbst als „spirituelle Hilfe“ für die Menschen zum Zeitpunkt ab der Lebensmitte bezeichnet, und zwar eben dann, wenn die Frage gleichlautend wieder Buchtitel auftaucht.

Die Autorin spricht die Leser direkt a ... » weiterlesen.

kommentare (0)

weitere zufallsrezensionen

Slime: Deutschland muss sterben

Geschrieben am: 16.04.2013

Rezensent: Michael Lehmann-Pape

Punk bis heute

„Deutschland muss sterben, damit wir Leben können.“ (Slime 1981).

Eine Zeile aus einem der bekanntesten Lieder der Punk Gruppe Slime, die (nicht als einziges Lied) die Gerichte bis ganz nach oben hin beschäftigte. Und genau das Lied, dem das BVG in seinem höchstrichterli ... » weiterlesen.

kommentare (1)

weitere beliebte rezensionen

Gladiator

Geschrieben am: 17.06.2013

Rezensent: Sabine Haustein

Im Jahr 49 n. Chr., sind die Krieger Macro und Cato auf dem Weg nach Rom. Als ihr Schiff durch ein Seeerdeben schwer beschädigt wird. Sie müssen Kreta anlaufen. Auch Kreta wurde von den Erdbeben heimgesucht. Hierdurch bricht in weiten Teilen von Kreta die Ordnung zusammen. Es kommt zu einer Revolte ... » weiterlesen.

kommentare (0)

weitere neue rezensionen