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Ich lebe ein zweites Leben

autor

Heeß, Regina

gesamtwertung: 2/5

verlag

Rütten & Loening

jahr

2004

5 bewertungen

isbn

3352006520

2980 x gelesen

genre

(Auto-)Biographie

kommentare (4)

Jetzt selbst kommentieren geschrieben am: 18.04.2004 von Eva Hauser

Das, was Souad in ihrem Bestseller "Bei lebendigem Leib" nur streift - nämlich ihre Brandverletzungen - beschreibt Regina Heeß in ihrer Biografie "Ich lebe ein zweites Leben" mit einer sprachlichen Dichte, die unter die Haut geht. Ihren Unfall, die Monate auf der Intensivstation, ihre ureigene Welt während des Komas bis hin zu der Auseinandersetzung mit ihrem verbrannten Körper. Sie lässt den Leser teilhaben an ihrem Schmerz, der Wut, der Hoffnung und dem Wunder der medizinischen operativen Möglichkeiten, denen sie es verdankt, sich heute in ihrer veränderten Haut wohlzufühlen. Dennoch ist dieses Werk kein medizinisches Sachbuch, denn zwei Männer spielen in diesen Jahren eine wichtige Rolle in ihrem Leben. Sie spiegeln die Gefühle wieder, die sie für sich selber als Frau empfindet. Ein Buch, das nicht nur brandverletzten Menschen Mut macht, die vielen Veränderungen eines Lebens leichter anzunehmen. Es ist gleichzeitig auch ein Ratgeber, der Wege aufzeigt, wie man Krisen bewältigen kann. Für mich als Vielleserin eines der wenigen Bücher, die ich nicht aus der Hand legen konnte, bevor ich die letzte Seite gelesen hatte.


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4 weitere Stimmen zum Buch

1

bewertung von Anonym:

"Ich lebe ein zweites Leben" ist eine gelungene Mixtur aus Roman, Autobiografie und Ratgeber. Ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen, bis ich nicht die letzte Zeile gelesen hatte. Habe mit der Autorin gelitten und gelacht. Besonders spannend fand ich die Koma-Erlebnisse, die an die Rocky-Horror-Picture-Show erinnern. Ein wunderbares Buch, von der ersten bis zur letzten Seite spannend und fesselnd! Bert Grimm

verfasst am 22.05.2004

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2

bewertung von Anonym:

Spannend wie ein Krimi, informativ wie ein Sachbuch, zu Herzen gehend wie ein guter Roman - kurzum besser gehts nicht. Da die Autorin ihr eigenes Schicksal beschreibt, bestätigt sich wieder einmal die alte Volksweisheit "Die besten Geschichten schreibt das Leben selber". Hut ab vor Regina Heeß, die es trotz ihrer schweren Verletzungen geschafft hat, heute ein Leben zu führen, von dem viele träumen.

verfasst am 22.06.2004

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3

bewertung von Anonym:

Wieso kommt es mir so vor, als ob ein ganz normaler Haushaltsunfall hier bis zum letzten Rest ausgeschlachtet wird? Eine rührselige Geschichte, unbenommen, aber als Ratgeber/Lebenshilfe recht ungeeignet. Insgesamt wackliger Stil, fehlender Spannungsbogen. Man hätte die eigentlich interessante Geschichte von jemanden schreiben lassen sollen, der sich damit auskennt. Ich habe mir vom Buch erheblich mehr versprochen, da ich bin selbst brandverletzt bin und weiß, wie man sich nach einem solch schlimmen Unfall fühlt. Letzlich ist und bleibt aber ein brandverletzter Mensch ein ganz normaler Mensch, keine Sondergattung mit besonderen Rechten, die sich feiern muß. Mit dem eigenen Unglück Geld verdienen zu wollen ist letztlich Geschmacksache. Der Erfolg bleibt fraglich.

verfasst am 10.08.2004

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4

bewertung von Anonym:

Durch mehrere Zeitungsartikel über Regina Heeß sowie die hier vorgestellten Meinungen neugierig geworden, habe ich mir das Buch "Ich lebe ein zweites Leben" gekauft. Eine Autobiografie, die grundsätzlich ein ganz persönliches Schicksal wiederspiegelt, nach gültigen Rezensionsrichtlinien zu bewerten, ist nicht einfach. Manchmal ist das Thema interessant, während die Formulierungen eher an einen Aufsatz eines Sechstklässlers erinnern. Oder aber es wurde gut geschrieben, dafür ist der Inhalt gähnend langweilig. Im Falle dieses Buches war ich angenehm überrascht. Für ein Erstlingswerk hat die Autorin gut formuliert, das Thema ist bist zur letzten Seite spannend. Ansonsten hätte es ein renommierter Verlag wie Rütten & Loening wohl auch kaum publiziert. Ob die Autorin mit diesem doch sehr außergewöhnlichen Thema einen Bestseller landet und "Geld verdient", wage ich zu bezweifeln. Und wenn, wäre es ihr zu wünschen. Denn nach dem, was ich über diese ungewöhnliche Frau gelesen und gesehen habe, verwendet sie es mit Sicherheit ausschließlich für ihr ehrenamtliches Engagement für brandverletzte Menschen.

verfasst am 17.11.2004

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