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Niemalsland

autor

Gaiman, Neil (weitere bücher dieses autors)

gesamtwertung: 2/5

verlag

Heyne

jahr

1998

6 bewertungen

isbn

3453137574

3108 x gelesen

genre

Fantasy & Science Fiction

kommentare (5)

Jetzt selbst kommentieren geschrieben am: 17.01.2003 von LeseratteADMIN

Niemalsland - Neil Gaiman

Schreibt einen Kommentar, wenn ich falsch liege, aber Niemalsland ist wirklich ein schlechtes Buch. Die Sprache einfach und ohne sich in Details zu verirren, zur holprigen deutschen Übersetzung kann der Autor ja nichts, die Geschichte verwirrend und absurd, die Charaktere kaum gezeichnet, ein scheinbar geistreich wirken sollendes Namedropping von Londoner U-Bahn-Stationen, ein Sammelsurium an ekelerregenden Situationen vor einem düsteren Hintergrund.

Zur Geschichte: ein stinknormaler Londoner hilft eines Tages einer vermeintlichen Obdachlosen, die schwerverletzt vor ihm auf dem Gehweg liegt. Durch sie wird er in seltsame Begebenheiten geführt, in ein Unter-London, das nicht nur unter London liegt, sondern praktisch eine eigene Welt mit eigenen Gesetzen und Wesen darstellt. Und auf einmal kann die Hauptfigur nicht mehr zurückkehren, sein Leben im echten London ist ausgelöscht, und so erkundet er zusammen mit Door, der vermeintlichen Obdachlosen, das Geheimnis um den Mord an ihrer Familie und ihren beiden teuflischen Verfolgern.

Gut, also mir hats nicht gefallen, was aber vielleicht auch daran liegt, dass ich bei Fantasy-Romanen mich immer ein wenig der Fantasy des Autors ausgeliefert fühle.

Ich finde jedenfalls, dass Mr. Gaimann bei seinen Comics bleiben sollte.


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5 weitere Stimmen zum Buch

1

bewertung von elznerp:

im Gegensatz zur ersten Rezessentin hat mir das Buch sehr gut gefallen. Ich würde es allerdings weniger im Bereich "Fantasy" als mehr im Horror-Genre ansiedeln. Außerdem merkt man dem Buch natürlich an, daß es wohl erst ein Drehbuch für eine Fernsehserie war und erst in zweiter Linie als Buch veröffentlicht wurde

Die Idee der "Unterwelt" mit ihren eigenen gesetzen (in gewissem sinne sogar eigene Naturgesetze) hat mich von anfang an fasziniert, man fühlt genau wie die Hauptperson: erst ist man abgestoßen von der Andersartigkeit der Unterwelt, doch mit der Zeit findet man gefallen daran - ich hoffe immer noch auf eine Fortsetzung!

Anekdote am Rande: das Black Friars-Kapitel entstand im Haus von Tori Amos, die ein Großer Fan der Geschichte ist!

verfasst am 10.03.2003

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2

bewertung von Elisabeth Meister:

Ich kann mich der Rezensentin ebenfalls überhaupt nicht anschließen - das Buch ist einer meiner Lieblingsromane. Die Fantasiewelt, die Neil Gaiman hier aufbaut, zieht einen in ihren Bann und lässt bis zur letzten Seite nicht mehr los. Fesselnd, spannend, düster aber gleichzeitig bunt und von einer tiefen Verbindung zu London gekennzeichnet, kann ich dieses Buch nur jedem dringend ans Herz legen!

verfasst am 20.07.2005

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3

bewertung von Agnes Förster:

Aber ich kann mich anschliessen!

Von diesem Buch war ich wirklich sehr enttäuscht, liess doch sowohl der Klappentext als auch der Name Gaiman auf eine außergewöhnliche Geschichte hoffen. Doch leider mangelt es sowohl den Charakteren als auch dem Plot an Tiefe. Das Schicksal der Figuren blieb mir deshalb bis hin zum Ende gleichgültig, auch die Spannung habe ich vermisst. Schade, wäre Gaiman tiefer gegangen hätte es ein durchaus gutes Buch werden können, denn schreiben kann er. Was mir ein Rätsel bleibt, wieso hat das Buch so viele positive Rezensionen bei Amazon???

verfasst am 30.05.2007

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4

bewertung von Marcus Faust:

Niemalsland ist eines meiner Lieblingsromane und ich denke, dass jemand, der sich nicht für Fantasy Romane und dergleichen begeistern kann, sich 2 oder 3mal überlegen sollte eine absolut unpassende und schlechte Kritik abzugeben!

Critivcal Fail von LeseratteADMIN

Die Geschichte ist nicht die tiefgründigste, aber trotzdem fesselnd erzählt. Von daher kann man Mr. Gayman keinen Vorwurf machen. Es hat ja schließlich auch nicht jeder Lust mega Epen àla Der Herr der Ringe zu lesen.

Wer sich übrigens für Niemalsland interessiert, Christoph Marzi hat mit seiner "Lycidas"-Reihe eine vergleichbare Welt geschaffen

verfasst am 06.12.2010

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5

bewertung von Dr. Lothar Jahn:

Völlig gegenteiliger Meinung!!! Mir hat dieses Buch sehr viel gegeben, ich finde auch die Sprache ganz und gar nicht schlecht. Gut, ich bin mit Comics aufgewachsen und kannte vorher Gaimans "Sandman" und "Bücher der Magie", ich finde aber, er hat den Genre-Wechsel gut hinbekommen. Die Story bietet immer wieder eine neue Überraschung, die Grundidee, aus den Namen von U-Bahn-Stationen eine mythologische Welt zu erschaffen ist wunderbar. Zumal London eine weitere große Liebe von mir ist. Der Engel Islington hat schon fast Hannibal-Lector-Format. Und die Message "Fantasie ist besser als Karriere" ist zwar nicht neu, aber trotzdem schön. Also, ich kann das Buch empfehlen.

verfasst am 25.05.2011

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