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Plötzlich Shakespeare

autor

Safier, David (weitere bücher dieses autors)

gesamtwertung: 2/5

verlag

kindler

jahr

2010

4 bewertungen

isbn

3463405539

1226 x gelesen

genre

Lustiges

kommentare (3)

Jetzt selbst kommentieren geschrieben am: 26.04.2010 von Petra Murach

Die wahre Liebe...
... muß Rosa finden. Denn sie ist durch Hypnose im Körper von William Shakespear gelandet. Und diesen kann sie nur verlassen, wenn sie die wahre Liebe gefunden hat. Garnicht so einfach, wie Rosa feststellen muß, denn auf ihrer Zeitreise im alten London kommt ihr auf ihrer Suche so einiges in den Weg. Eigentlich war sie sich sicher, dass sie ihre wahre Liebe -Jan- in der Gegenwart gefunden hat, und doch wird sie im Laufe ihres Aufenthaltes in der Vergangenheit eines besseren belehrt. Durch die Zwiegespräche mit William kommt Rosa in einige brenzlige Situationen, und auch der Tower von London rückt zeitweise bedrohlich nah.

So wunderbar zu lesen, zu lachen und zu schmunzeln, das ist mit diesem Buch gewiss. Die Geschichte an sich ist nicht neu, daran haben sich ja nun schon einige versucht. Und doch ist es herzerfrischend und locker, und der Leser wird schon sehr neugierig, wer denn nun Rosas wahre Liebe sein wird. Beide Hauptpersonen werden in der Ich-Form dargestellt, dadurch werden ihre Dialoge sehr lebendig.

Insgesamt ein Buch, das ich mit Vergnügen gelesen habe und es gerne weiter empfehle.


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3 weitere Stimmen zum Buch

1

bewertung von Katrin Klein:

Dies ist mein drittes Buch von David Safier und dieses Buch gefällt mir bis jetzt am besten von ihm. Die Idee finde ich klasse, auch das Vorwort finde ich genial. Das Buch hat Witz und Herz. Es gab eingie Stellen., an denen ich Lachen ider schmunzeln musste.

Die Geschichte hat mich allerdings ein bisschen an Seelen von Stephenie Meyer erinnert.

Ansonsten ist die Geschichte flüssig zum lesen, es ist auch nicht verwirrend, wenn zwischen dem Erzählstil von Rosa und William gewechselt wird. Beide berichten zwar aus der Ich-Perspektive, allerdings werden Williams Gedanken und Dialoge in kursiv geschrieben.

Plötzlich Shakespeare bekommt von mir volle 5 Sterne.

verfasst am 05.11.2011

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2

bewertung von anyways:

Das Leben ist so ungerecht. Rosa ist frustriert ihre langjährige Beziehung und große Liebe Jan heiratet, nur nicht sie sondern die Oberzicke Olivia. Die Aussicht auf einen One-Night-Stand und Ablenkung treibt sie in die Arme von Lehrerkollege Axel, der sie schick in den Zirkus ausführt. Dort tritt u.a. der Magier Prospero auf, Einer der behauptet das Rückführungen, wahlweise auch Zeitreisen genannt, möglich sind. Da Rosa echt verzweifelt und außerdem recht neugierig ist darf Prospero sein Pendel ausprobieren.

Zu ihrem Entsetzen muss sie aber sogleich feststellen, dass die Rückführung sie in ein Jahrhundert katapultiert hat, wo Mann sich noch gerne duellierte. Apropos Mann, auch das Geschlecht hat Rosa gewechselt. Ein Alptraum, beginnt der richtige Besitzer des Körpers, kein geringerer als Shakespeare, doch mit Rosa zu kommunizieren. Die beiden Gegner in einem Körper geben sich nichts und kabbeln sofort drauflos.

In den weniger bekannten und überlieferten Lebensjahren von Shakespeare, siedelt Safier seinen humorvollen Roman an. Eine irrwitzige dafür eine komplett unrealistische Liebesgeschichte, lustige Dialoge und zwei starke Protagonisten dazu ein flotter Schreibstil, und der Leser wird förmlich mitgerissen. Stellenweise klingt der große Dramaturg ein wenig neumodern, ein Aspekt der mir meistens sehr gefallen hat. Bei einigen Dingen hätte aber durchaus der Rotstift gezückt werden können, denn Schulkinder hatten zu dieser Zeit noch keinen Ranzen. Was hätten sie dort auch einpacken sollen?

Eine von Selbstzweifeln geplagte, trotzdem feurige Frau muss den Körper eines Künstlers, der seine Zweifel gern über den Beischlaf mit diversen Gespielinnen zerstreut, teilen, noch dazu im ausgehenden Mittelalter.

Sieht man einfach mal davon ab, das die historischen Details fast gänzlich nicht stimmen, das Rosa ein klein bisschen zu naiv und verklemmt agiert und Shakespeare sich von seinem Sprachgebrauch schon im 19.Jahrhundert befindet und nebenher über eine sehr gesteigerte Libido verfügt, ist es trotzdem ein herrlich schräger Roman der für viele Schmunzler und vergnügliche Stunden sorgt. Einfach herrlich schräg. Ein echter Safier sozusagen.

verfasst am 07.06.2012

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3

bewertung von cachingguys:

"Plötzlich Shakespeare" von David Safier erweckt anfangs den Anschein eines typischen Frauenromans. Rosa, eine Frau des 21. Jahrhunderts, die sich selbst als das absolute Frauenklischee bezeichnet, lebt, nachdem ihr Freund sie verlassen hat, auf der Suche nach der wahren Liebe, vor sich hin. Durch Hypnose landet sie plötzlich im Körper eines Mannes im späten 16. Jahrhundert. Der Leser ahnt es schon, dass es sich um keinen geringeren als William Shakespeare handelt. Zwei völlig verschiedene Welten treffen aufeinander, die sich doch so ähnlich sind. Nachdem der Leser beide einzeln hat kennenlernen dürfen, versuchen sie nun gemeinsam die Frage „was ist die wahre Liebe“ zu klären, denn nur so kann Rosa in ihren Körper und die Gegenwart zurück. Mit viel Charme, Ironie und Sarkasmus kann man den Wortgefechten der Beiden folgen. Dabei erleichtert die Kursivschrift bei William das Lesen. Auch an den Gedanken der Beiden nimmt der Leser teil. So verwundert es nicht, dass der Leser das aufkeimen einer Liebe miterleben darf. Es handelt sich definitiv um ein Buch mit Suchtfaktor, dass man nur mit Zeit in die Hand nehmen sollte, da man es nicht mehr weglegen möchte. Es liest sich humorvoll und locker und lebt nicht zuletzt von seinen detail.- und bildreichen Beschreibungen und das ohne Längen. Mein Urteil: absolut empfehlenswert.

verfasst am 06.11.2012

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