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Dämonenherz

autor

Talbot, Julia

gesamtwertung: 2/5

verlag

Marion von Schröder

jahr

2010

3 bewertungen

isbn

3547711657

1589 x gelesen

genre

Mystery/Spannung

kommentare (2)

Jetzt selbst kommentieren geschrieben am: 01.03.2010 von Everett

Anna betreibt eine nicht gerade sehr erfolgreiche PR-Agentur. Als sie durch einen Zufall mit dem ehr erfolgreichen, doch eiskalten, Geschäftsmann Carl Weller in Kontakt kommt, ergreift sie die Gelegenheit um auf etwas unorthodoxe Weise einen Job bei ihm zu bekommen. An Carl ist dann noch etwas widersprüchliches, eine Trau-rigkeit, die im Gegensatz zu seiner sonst emotionslosen Art steht. Zudem häufen sich unerklärliche, seltsame und befremdliche wirkende Geschehnisse. Welches dunkle Geheimnis steht hinter Carl, und kann Anna ihm helfen?
Der Anfang des Romans hat mir sehr gut gefallen. Irgendwie leicht und spritzig wurde Anna dargestellt und da-gegen der coole Geschäftsmann Carl Weller, der von Annas Art positiv angetan scheint. Auch die Art, wie sie ver-sucht bei ihm einen Job zu ergattern. Dass dieser etwas anders ist, als normale Menschen, wird schnell klar. Anna gerät nach und nach in eine Art Parallelwelt Unsterblicher. Das wird ihr aber erst nach einiger Zeit klar, dass die Geschehnisse um Carl Weller keine schlechten Träume sind.
Der Schreibstil ist leicht zu lesen und das Buch lässt sich schnell und gut lesen.
Doch gibt es Passagen, die ich eher nur überflogen habe, da sie für mich die Geschichte in die Länge zogen und dem Inhalt auch keinen sonderlichen Abbruch taten. Manche Geschehnisse kamen, oder endeten, etwas abrupt, wirkten einfach so dazwischen geschmissen. Gerade zum Ende fand ich es sehr befremdlich, dass nach der Nacht am Vulkan Carl Anna einfach alleine lässt, um dann Stunden später, nach ganz wichtigen Dingen, wieder zu ihr kommt. Und sofort haben sie wieder Sex miteinander. Auch der Übergang vom Erlebnis im Vulkan und Annas Erwachen fehlt völlig.
Unpassend fand ich, dass Carl sich zwar eingesteht, dass er Anna liebt, ihr aber nie erzählt, was mit ihm los ist. Sie muss das von jemand anderen erfahren.
Als Dämon würde ich vielleicht noch Carls Widersacherin bezeichnen.
Zusammengefasst ist Dämonenherz nicht mehr und nicht weniger als ein kurzweiliger, unterhaltender Roman, der stark einsteigt und dann einige Schwächen entwickelt.
Die Einbandfarbe und den Schutzumschlag finde ich sehr gelungen und ansprechend.


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2 weitere Stimmen zum Buch

1

bewertung von Ina Wortmann:

"Dämonenherz" von Julia Talbot beginnt mit einer Hauptfigur, die man auf Anhieb sympatisch findet, da man sich gut in ihr wiederfinden kann: Anna ist tollpatschig und auch ein wenig chaotisch, sie ist mäßig erfolgreich in ihrem Job und hat auch in der Liebe bisher wenig Glück gehabt. Als Anna auf den Finanzmogul Carl Weller trifft, ändert sich ihr Leben plötzlich schlagartig. Eine Unerklärliche Anziehungskraft geht von dem gutaussehenden aber auch berechnenden, gefühlskalten Geschäftsmann aus, der sich auch Anna nicht entziehen kann. Auf unorthodoxe Weise kommt Anna an einen Job bei Weller und taucht immer tiefer in seine Welt ein, die eigentlich so gar nicht die ihre ist. Doch welches dunkle Geheimnis umgibt den erfolgreichen Carl Weller? Was haben die merkwürdigen Verträge zu bedeuten, die Anna für ihren neuen Chef überbringen soll? Hat Weller tatsächlich seine Seele verkauft um an unmenschlich viel Reichtum und Macht zu kommen? Und kann es wirklich sein, dass man sich in einen Dämon verliebt und dadurch ein Herz, das schon vor langer Zeit aufgehört hat zu schlagen wieder in Bewegung setzt?

An diesem Buch sprach mich zunächst das wunderschön gestaltete Cover an. Auch die Leseprobe war sehr vielversprechend und es fiel sofort der sehr flüssige Erzählstil auf. Die Story ist etwas für Fans von Liebesromanen, enthält aber auch einige fantastische Elemente. Man sollte allerdings als Leser nicht zu viel "pure" Fantasy erwarten, da der Roman schließlich in der realen Welt spielt und auch dort verweilt und sich die Fantastischen Elemente der Story schleichend in die Liebsgeschichte mischen. Ich konnte mich beim Lesen sehr gut in die Protagonisten hineinversetzen, da die Anziehungskraft, die von Carl Weller augeht fast greifbar war und auch die wiedersprüchlichen Gefühle von Anna sehr gut nachvollziehbar waren. Das Buch ist eine gute Lektüre für Zwischendurch und wenn ich auch zu keinen Zeitpunkt von dem Buch gelangweilt war, konnte ich es dennoch gut auch mal aus der Hand legen und mich anderen Dingen widmen.

Ein Buch für graue Winternachmittage und ein durchaus vielversprechender Debütroman.

verfasst am 16.03.2010

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2

bewertung von anyways:

Vorneweg, Liebesromane, insbesondere in Kombination mit den derzeit sehr angesagten „Untoten“ liegen mir eigentlich nicht besonders. Dieser versprach nach der Leseprobe aber so viel mehr, das ich es lesen musste.

Die junge PR-Managerin Anna Sternberg hat sich zusammen mit ihrer Freundin Nicky einen Traum erfüllt: Die eigene Agentur.

Nur leider läuft es zurzeit nicht rosig für die beiden Unternehmerinnen. So nimmt Anne zähneknirschend einen Auftrag von ihrer Erzfeindin Sandrine Beaufort an. Diese schafft es doch glatt Anne davon zu überzeugen, die ganze Arbeit als Freundschaftsdienst zu verrichten. Toll. Eigentlich wusste sie doch dass man Sandrine nicht über den Weg trauen kann. Als sie Nicky bei einem Besuch im Straßencafé ihr Herz ausschüttet, lernt sie unfreiwillig den Multimagnaten Carl Weller kennen. Einen Multi-Milliardär in den besten Jahren, ledig aber mit schlechten Manieren seinen Mitmenschen über. Da Anna ja immer noch einen neuen Job braucht, schmeißt sie sich und ihr Talent Weller sprichwörtlich vor die Füße.

Ein Mann der sie gleichermaßen körperlich anzieht, wie menschlich abstößt. Eine seiner schlechteren Eigenschaften macht Anne höllisch Angst: Es scheint als könne er Gedanken lesen!

Ein wirklich „erwachsener“ Fantasieroman, mit einer liebenswerten Chaotin und einem, so stellt Frau sich nach der Beschreibung der Autorin vor, einem tollen Mannsbild.

Witzig und unterhaltsam ist das Umkreisen der beiden Protagonisten. Keiner von Beiden möchte sich die Zuneigung und Liebe die sie für den anderen empfinden eingestehen.

Der Autorin gelingen nicht nur die Liebesszenen toll, sondern sie bringt im richtigen Moment Spannung in die Geschichte ein. Ehe ich es mich versah hatte ich das Buch in einem, wie sagt man so schön: „Rutsch“ durchgelesen.

Ein wahrhaft fesselndes Abenteuer das auch mich überzeugt hat!

verfasst am 16.05.2011

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