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Åke Edwardson neues Buch ist mehr Roman als Krimi. Edwardson beschreibt im Motiv des Jahreszeitenwechsel sehr einfühlsam die Charaktere seiner Figuren. Jede Figur wartet auf den Winter, auf die Dunkelheit und die Kälte. Die Brutalität, die in vergangenen Romanen eine besondere Rolle spielte, fehlt im neuen Roman. Die Psyche des Menschens rückt in den Vordergrund. Der Roman ähnelt im Aufbau Gerhard Donovan Romans „Winter in Maine“, erst durch die Opferrolle wird der Täter zum Täter. Die Frage die sich stellt, können wir alle zu Tätern werden wenn unser Ich zerstört oder traumatisiert wird. Edwardson inszeniert diese Traumatisierung in fantastischen Naturbildern: das letzte Aufbegehren des Sommers. Winter und seine Kollegen begegnen ihren innersten Gefühlen und Ängsten und müssen in dieser angespannten Situation einen besonderen Fall lösen. Der Fall beginnt zeitlich gesehen in der Jugend von Winter und endet im Jetzt. Der Auslöser für diese Tat ist das Wegsehen der Gesellschaft und der Verlust von geliebten Menschen. Diese zwei Dinge haften am Täter und er will sich rächen an allen. Die Nebenhandlung im Roman dreht sich um Lars Bergenhem, seine Homosexualität und die Toleranz im Polizeidienst. Edwardson beschreibt diesen Strang nüchtern und ohne Sensibilität und regt das Nachdenken des Lesers an. Weitere Rezensionen finden Sie bei Amazon. | |||||||
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