| Gesamtwertung: ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() 7 Bewertungen 1220 mal gelesen |
Mit der "Malerin von Fontainebleau" ist Constanze Wilken ein wunderbarer, unterhaltsamer, spannender und vor allem sehr interessanter Roman gelungen! Über Fontainebleau und die Fresken von Rosso Fiorentino wusste ich vorher nichts und habe die lebendigen Schilderungen der Künstlerwerkstatt gern gelesen. Das Geschwisterpaar Luisa und Armido, Stuckateure aus Siena, führen den Leser durch eine zunehmend dramtischer werdende Handlung. Luisa folgt ihrem Bruder heimlich nach Frankreich, wo sie an der Seite des exzentrischen Rosso arbeiten will. Armido lässt sich mit einer Waldenserin ein. Um sie heiraten zu können, muss er konvertieren und die Waldenser werden als Ketzer verfolgt. Gut dargestellt wird die zwiespältige Haltung von König Franz und der kath. Kirche, in Frankreich durch Sorbonne und Inquisition vertreten. Natürlich gerät Luisa ins Visier eines fiesen Inquisitors und sie macht sich Feinde bei Hof. Durch Perspektivwechsel gewinnt die Handlung an Fahrt und der Leser erhält Einblick in die polit. Hintergründe. besonders gut gefallen haben mir die beschreibungen der Kunstwerke und wie die Farben und der Stuck gemacht wurden. Man merkt dem Buch die gründliche Recherhce der Kunsthistorikerin an. Toll, ein Schmöker mit Klasse!!! Weitere Rezensionen finden Sie bei Amazon. | |||||||
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