Zurück zur Homepage

Gefangene der Löwenstadt

autor

Lum, Lucy

gesamtwertung: 1.5/5

verlag

Weltbild

jahr

2007

1 bewertung

isbn

3898977021

1304 x gelesen

genre

(Auto-)Biographie

kommentare (0)

Jetzt selbst kommentieren geschrieben am: 07.03.2009 von Everett

Lucy Lum beschreibt ihre Kindheit in Singapur. Der Vater arbeitet als Dolmetscher bei den Briten und die Familie hat ein gutes Auskommen. Mit der japanischen Besatzung während des zweiten Weltkrieges wird vieles anders, auch wenn der Vater nun bei den Besatzern als Übersetzer arbeiten muss. Diese verbreiten Angst und Schrecken und auch Lucy wird mit dem Anblick von Toten und Folter konfrontiert. Dazu kommen Geld- und Nahrungsmittelknappheit, auch nach dem Ende der Besatzungszeit.

Mit der Familie lebt auch Lucys Großmutter Popo, die die Familie im eisernen Griff hat. Der Vater hat nichts zu sagen und sie ist allen gegenüber oft ungerecht.

Viel schlimmer als die japanische Besatzung empfand ich die Verhältnisse innerhalb der Familie. Die herrschsüchtige, ungerechte und auch brutale Großmutter. Die Mutter, die sich nicht groß um die Kinder kümmert, außer um sie zu strafen. Verzogene Jungs und gemein behandelte Mädchen und Dienerinnen.

Sehr beeindruckend, wie Lucy das alles überstanden hat, wohl auch weil in Gedanken ihr Vater ihr beistand. Bei allem was ihr passierte schreibt die Autorin sachlich, ohne Sentimentalitäten.

Ein sehr lesenswertes Buch, über Familienverhältnisse in einer anderen Kultur und zur Zeit des Weltkrieges, mal nicht in Europa.


Weitere Rezensionen finden Sie bei Amazon.


hier klicken, um dieses buch selbst zu rezensieren!

weitere rezensionen suchen buch ebenfalls rezensieren

Switch: Veränderungen wagen und dadurch gewinnen!

Geschrieben am: 20.05.2011

Rezensent: Michael Lehmann-Pape

Effektive Veränderung

„Alte Eigenarten lassen sich nur schwer verändern“.
Diese fast schon Bauernweisheit ist fast in jedem Leben nachvollziehbar und ein einfacher Erfahrungswert, den auch die Autoren zunächst ins Felde führen.

Alte, eingefahrene Verhaltensmuster sitzen fest. Aber ... » weiterlesen.

kommentare (0)

weitere zufallsrezensionen

Schachzug

Geschrieben am: 13.09.2013

Rezensent: Everett

In Liestal, im Baselland wird früh morgens ein junger Manager der Bahn erschossen. Mit einem Präzisionsschuss aus 600 Metern Entfernung. Neben dem Leiter der Abteilung Kriminalitätsbekämpfung, Heinz Neuenschwander, macht sich auch der Journalist Max Bollag auf die Suche nach Mörder seines Schwagers. ... » weiterlesen.

kommentare (0)

weitere beliebte rezensionen

Ein Mann namens Ove

Geschrieben am: 01.09.2014

Rezensent: KimVi

Ove ist ein Nachbar, der seine Wohnsiedlung genau kennt und darauf achtet, dass auch alle Regeln akribisch eingehalten werden. Da seine Frau gestorben ist, und man ihn bei der Arbeit kurzerhand auf das Abstellgleis geschoben, und in Frührente geschickt hat, ist Ove nicht nur schrecklich einsam, sond ... » weiterlesen.

kommentare (0)

weitere neue rezensionen