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Menschenkind: Black Dagger 07

autor

Ward, J. R. (weitere bücher dieses autors)

gesamtwertung: 2/5

verlag

Heyne

jahr

2008

1 bewertung

isbn

3453532821

1313 x gelesen

genre

Fantasy & Science Fiction

kommentare (0)

Jetzt selbst kommentieren geschrieben am: 08.02.2009 von Alisha Bionda

Inhalt: Düster, erotisch, unwiderstehlich – die letzten Vampire kämpfen um das Schicksal der Welt

Sie sind eine der geheimnisvollsten Bruderschaften, die je gegründet wurden: die Gemeinschaft der BLACK DAGGER. Und sie schweben in tödlicher Gefahr: Denn die BLACK DAGGER sind die letzten Vampire auf Erden, und nach jahrhundertelanger Jagd sind ihnen ihre Feinde gefährlich nahe gekommen. Doch Wrath, der ruhelose und maßlos attraktive Anführer der BLACK DAGGER, weiß sich mit allen Mitteln zu wehren. Die Schlacht beginnt!

Meinung: Wie in jedem BD-Band beginnt auch dieser mit dem Glossar der Begriffe und Eigennamen.

In „Menschenkind“ geht der Plot weiter, auf den der Leser schon sehnsüchtig gewartet hat: die Geschichte von Butch, dem Ex-Cop, und der blonden Vampirin Marissa – aber der Roman bietet auch einige Rückblicke auf die Vergangenheit verschiedener Seriencharaktere.

Marissa (400 Jahre alte Vampirin, lange blonde Haare, unberührt, sieht aus wie ein Engel) liebt Butch, denkt aber er wolle nichts von ihr wissen.

Rehvenge (Rehv), Bellas Bruder stellt sich als der Besitzer des zwielichtigen Clubs ZeroSum (Sex- und Drogenhölle) heraus, in dem sich auch die BLACK DAGGER häufig tummeln. Somit führt Rehvenge als Aristrokat ein Doppelleben.

Er nährt sich von Xhex, der vampirischen Sicherheitschefin des Clubs, ist aber in Marissa verliebt, die sich wiederum von ihm nährt, weil sie keinen Partner hat. Aufgrund seines Drogenkonsums ist Rehv impotent, so kann er ihr nicht zu nahe treten und ergeht sich eher in Phantasien.

Butch gerät in einen Kampf mit „Lessern“ und wird von ihnen gefangengenommen und gefoltert, um etwas über die BD zu verraten. Selbst „Omega“ ist dabei. Er fügt Butch eine Wunde am Bauch zu, heilt diese aber wieder und Butch fühlt fortan Omegas „Böses“ in sich. Er wird wieder aus der Gefangenschaft entlassen und ihn nimmt es mit, dass er die Bruderschaft durch das was Omega in ihn „gepflanzt“ hat womöglich verraten wird.

Vishous (V) gesteht den Brüdern derweil, dass er Butch „genährt“ hat, indem er ihm sein Blut zu trinken gab, um Butch überall zu finden. Eine Vision hatte ihm dies gedeutet – doch V hat damit gegen die Regeln verstossen.

V spürt wo Butch ist, aber auch das Böse, das ihn nun umgibt. Er öffnet ihm mit einem Messer den Bauch, um das zu entfernen, das Omega in Butch gepflanzt hat, befreit ihn (mit Hilfe der Jungfrau der Schrift) davon, bzw. legt einen Schutzschild aus Licht um sich und Butch.

Dann bringen V und die Brüder Butch in Havers Klinik. Dort wird Butch von Erinnerungen an seine vergewaltigte und ermordete Schwester gequält, für deren Tod er sich verantwortlich fühlt.

Marissa hört, dass Butch in der Klinik ist und wacht an seinem Bett. Sie erfährt von V, dass Butch sie vor Monaten in ihrem Haus sehen wollte, aber weggeschickt wurde – endlich kommen auch sie sich näher. Und Butch erkennt, dass er in Marissa seine Frau gefunden hat – dennoch und natürlich werden ihnen Steine in den Weg gelegt und der Leser darf gespannt sein, wie es mit diesem Paar weitergeht und endet.

\In der Welt der Lesser ist auch nicht alles so, wie es sein sollte, und Mr X sucht nach einem Schlupfloch um aus Omegas „Dunstkreis“ zu gelangen.

Bei den BD machen sich alle Sorgen um John Matthews, der sich seit Wellsies Tod und Tohrments Verschwinden völlig abkapselt, da er seine engsten Bezugspersonen, die wie Eltern für ihn waren, verloren hat.

Dieser Band ist vielschichtiger als die bisherigen, da er sich nicht nur auf ein Paar und die Lesser konzentriert, sondern auf alle Brüder der BD. Man erfährt mehr über Butchs Familie und es wird auch erkennbar, dass Butch einen anderen Vater hat, als seine (Halb-)Geschwister. Aber auch sein Kampf gegen das Böse, das ihm Omega eingegeben hat, wird anschaulich von der Autorin geschildert. Ebenso die Probleme die Marissa mit ihrem Bruder hat, als dieser erfährt, dass sie einen Menschen liebt und sie vor die Tür setzt.

Das BLACK DAGGER-Universum, das J.R. Ward schafft wird stetig komplexer, auch wenn die Serienbände leider viel zu kurz erscheinen.

Die Aufmachung des Bandes ist wie immer stimmig und ohne Fehl und Tadel, das Preis-Leistungsverhältnis paßt ebenfalls und die Serie bietet nach wie vor vergnügliche Lesestunden. Das ist Mainstream auf gutem Level und spannendem Unterhaltungswert.

Fazit: Turbulent geht es weiter – ebenso erotisch und spannend. Erneut ein kurzweiliger Vampirroman rund um die BLACK DAGGER.


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