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River

autor

Milner, Donna

gesamtwertung: 5/5

verlag

Piper

jahr

2008

1 bewertung

isbn

3492051626

1763 x gelesen

genre

Familiensaga

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Jetzt selbst kommentieren geschrieben am: 14.01.2009 von Everett

Das Buch River erzählt die Geschichte der Familie Ward, die in Kanada, nahe der Grenze zu den USA hat eine kleine Milchfarm betreibt. Und deren Geschichte mit Richard „River“ Jordan.

Der Schutzumschlag hat eine sehr ansprechende Gestaltung und mich machte schon der Titel neugierig.

Der junge River kommt im Sommer 1966 als Farmhelfer und auf die Farm der Familie Ward, er hat in den USA den Kriegsdienst in Vietnam verweigert. Das Buch wird aus Sicht von Natalie Ward erzählt, die damals 14 Jahre alt war.

34 Jahre später erreicht Natalie die Nachricht, dass ihre Mutter im Sterben liegt. Auf der Busfahrt nach Atwood, ihrer Heimat, erinnert sie sich an ihre Kindheit, an die Zeit vor River und an die Zeit mit River. Ihre Mutter erzählt vom Tod des Bruders ihres Vaters. Sie denkt an Boyer, ihren Bruder, der ihr schon immer sehr viel bedeutet hat und mit dem so lange keinen Kontakt mehr hatte, der ihr als Kind so viel beibrachte. Erinnerungen ihrer Eltern.

Man liest von der Nacht, in der Natalie Boyer über der Molkerei besucht und den daraus folgenden Ereignissen, die die ganze Familie verändern. Diese Ereignisse, für die sie sich allein die Schuld gibt und sich dadurch die ganze Familie entfremdet. Worüber nie geredet wurde. Man erfährt über die erdrückende Macht, wenn über Geschehnisse und Gefühle geschwiegen wird. Aber auch über die befreiende Macht, wenn endlich über Gewesenes geredet wird. Den Zauber der Gefühle, Liebe und Familie. Mit Natalie verfolgt der Leser die ganze Geschichte der Familie bis heute, die mit dem Tod ihrer Mutter endet, aber auch mit Vergebung, Freude und Gewinn.

Vor dem Buch las ich schon eine Leseprobe, die mich bereits begeisterte. Dieses Buch ist meiner Meinung nach einfach wunderbar geschrieben, ohne Längen, der Leser ist einfach mitten drin in der Geschichte und mag nicht mehr aufhören. Ich denke, so eine Geschichte kann man noch weiter lesen. Die Autorin hat einen sehr schönen Stil, auch ein Lob an die Übersetzerin. Ich hoffe, dass das Buch noch mehr Leser begeistert und die Autorin bald ihr nächstes Buch heraus gibt.


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