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Salman Rushdie schreibt über die Fatwa

Salman Rushdie, über den vom iranischen Revolutionsführer Ayatollah Chomeini 1989 die Fatwa verhängt worden war, kündigte kürzlich an, in einem Buch über seine Jahre mit und nach der Fatwa schreiben zu wollen. Intention sein es, Gerüchte und Halbwahrheiten aus der Welt zu schaffen.
Wie die Süddeutsche.de berichtet, wird das romanhaft-dokumentarische Werk über Rushdies Jahre im Untergrund berichten und dabei mit diversen Gerüchten aufräumen, wie zum Beispiel der Geschichte, Schriftstellerkollege Ian McEwan habe Rushdie in seinem Haus versteckt. Rushdie sagt hierzu:

Lange wollte ich nicht darüber schreiben. Vor allem, weil ich mich ja in der Mitte dieser ganzen Geschichte befand und das nicht angenehm war. Dann ging das vorbei, und ich dachte, dass ich überhaupt keine Lust hätte, mich zurückzuversetzen.

Rushdie erhielt 1981 den Booker Prize für den Roman “Mitternachtskinder”. Vor der Fatwa schrieb er Romane, die, so die Süddeutsche “vom Westen im Osten und vom Osten im Westen” handelten. Aufgrund dieser Vermischung der Kulturen verhängten die Führer der iranischen Revolution die Fatwa über ihn, die sogar das Leben seiner Verleger und Übersetzer bedrohte.

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