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Reinhard Jirgl mit wichtigstem deutschen Literaturpreis ausgezeichnet

Der als Außenseiter geltende Reinhard Jirgl wurde letztes Wochenende von der Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung mit dem wichtigen Georg-Büchner-Preis ausgezeichnet.

Der in den 50er Jahren in der DDR geborene Reinhard Jirgl war aufgrund seiner expressionistischen Schreibe über Jahrzehnte hin ein Schriftsteller der Schublade – ein Autor, der unter dem DDR-Regime keinen Verlag finden konnte. Erst nach der Wende konnten in dichter Folge die Romane Jirgls veröffentlicht werden - Mutter Vater Roman (1990), Abschied von den Feinden (1995), Hundsnächte (1997), Die Unvollendeten (2003) und Die Stille (2009).  In seinen Büchern wehren sich Opfer geschichtlicher Ereignisse gegen die Allmacht der Obrigkeiten.

Jirgls Verleger Michael Krüger hofft, dass durch das gesteigerte öffentliche Interesse, das mit der Auszeichnung Hand in Hand geht, sein Autor einem breiteren Publikum bekannt wird.

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