Wie diverse Medien berichten, planen die Medienriesen Bertelsmann und Holtzbrinck einen gemeinsam ausgeführten Vertriebsweg für elektronische Bücher, E-Books. Dieses Joint Venture soll sich vor allem auf den deutschsprachige Produktionen konzentrieren, wobei aber wohl auch Inhalte von Drittanbietern nicht ausgeschlossen sind.
Wir finden, die Einführung eines flächenübergreifenden, nutzbaren und preiswerten E-Book-Vertriebs ist schon lange überfällig. Doch was die Musikindustrie nicht auf die Reihe bringt, scheint bei deutschen Verlegern noch viel länger zu dauern. Vielleicht liegt das aber auch daran, dass es immer noch keine zufriedenstellende Lösung für elektronische E-Books-Reader gibt, oder wer nimmt gern seinen Kindle mit in die Badewanne?